Vormerken:   25.08.2019    "3.Sunrise to sunset"   , der Spendenlauf für den Tierschutz.

Neue Strecke, bekanntes Konzept, viel Spaß. Infos gibt es nach und nach auf der Veranstaltungsseite.


19.01.19     IVV und Sonnenschein

Irgend jemand von den Wanderfreunden muß in der Lubentiuskirche zu Dietkirchen oder im Limburger Dom eine Kerze angezündet haben, denn viel mehr Glück kann man um diese Jahreszeit mit einer Outdoor-Veranstaltung nicht haben. Strahlender Sonnenschein seit gestern Mittag, trockene Luft, kein Wind. Da mußte ich sogar am Freitag nach der Arbeit noch schnell die 20K-Runde über den Mensfeldener Kopf laufen. Heute Morgen war dann die gleiche Runde noch einmal zusammen mit Streckenwart Oliver Kröner fällig um die Markierungen zu erneuern, die zum Teil dem nassen Wetter der letzten Tage zum Opfer gefallen waren. Als wir nach zwei Stunden zurück kamen, war der erste Parkplatz schon zu 80% belegt und die Damen an der Theke hatten alle Hände voll zu tun. Rund um die Schule dürften so 150 Leute unterwegs gewesen sein, auf dem kurzen Stück bis zur Abzweigung ins Tal Josaphat habe ich noch einmal 25 Wanderer gesehen, die gerade los marschiert sind. So muß das laufen.

Endlich mal wieder herrliche Fernsicht vom Mensfeldener Kopf bis zum Westerwald am Freitag Nachmittag ...

... und dicker Nebel über dem Aartal am Samstag Morgen. Das Eselchen steht zusammen mit seinen Artgenossen auf einem kleinen Hof kurz vor Oberneisen.

 

Die Domäne Blumenrod. Vor 30 Jahren noch landwirtschaftlich genutzt, inzwischen komplett umgebaut. Auf der Originalstrecke sieht man sie nur von hinten, aber man kann ja auch mal einen kleinen Schlenker laufen. Und neue Termine sind auch schon vorgemerkt. Der Kalender füllt sich so langsam.

 

Die nächste IVV-Veranstaltung in Limburg kann man sich übrigens schon mal für den 04.-05.05.19 vormerken.

Nebenbei: #RWJanuarStreak Tag 21 (19+2). 


15.01.19    #RWJanuarStreak Tag 17 (15+2)

Heute gesehen. Die Wildgänse überwintern inzwischen nicht mehr in Spanien sondern in Diez. Mit schönen Grüßen von der Klimaerwärmung.

     

Die Veranstaltungsseite zum "3. Sunrise to sunset" hat übrigens ein erstes Update bekommen.


13.01.19     #RWJanuarStreak Tag 15 (13+2), erstes Fazit

155 Laufkilometer in den letzten 15 Tagen, kein Pausentag, die kürzeste Strecke waren 4 Kilometer (heute Morgen bei einsetzendem Dauerregen), die längste Strecke waren die 21 Kilometer von gestern. Das Ganze im normalen Trainingstempo, also mal schneller, mal langsamer, mal morgens, mal abends und mit den üblichen Höhenmetern. Also nix mit "ich schlurfe mal unmotiviert eine flache Meile weil es denn sein muß und gehe wieder auf die Couch". Wenn das mit einem Tagesschnitt von Zehnkommabums so weiter geht wären erstmals >300 Kilometer in einem Januar überhaupt fällig. Auch das motiviert ein wenig.

Davon abgesehen bin ich in zwei Punkten positiv überrascht. Zum einen habe ich keine müden Beine. Im November und Dezember sah das ganz anders aus, da war die Luft raus (könnte aber auch am rapiden Wechsel zwischen Spätsommer und Winter innerhalb von gefühlt zwei Wochen gelegen haben), ich habe mehrmals zwei Pausentage pro Woche eingelegt und auch sonst zwei Gänge zurück geschaltet. Zum anderen empfinde ich den täglichen Lauf nicht als mentale Belastung. Bekanntlich schafft sich der Geist ja seine eigene Realität (die Realitäten, die sich der Weingeist bei manchen Leuten erschafft sind eine andere Geschichte) und mein Geist ist derzeit anscheinend der Meinung, daß tägliches Laufen überhaupt kein Problem ist und genauso in den täglichen Ablauf gehört wie der morgentliche Griff zum Rasierer. Ob der Streak das kommende Wochenende mit zwei geplanten langen Läufen übersteht ist natürlich eine andere Frage.


12.01.19      21K IVV-Wander-Intervalltraining

Heute hatte ich das Vergnügen IVV-Streckenwart Oliver Kröner bei den Markierungsarbeiten für den 78.Wandertag der Wanderfreunde Dietkirchen am kommenden Wochenende zu begleiten. Also 21 Kilometer von Limburg-Blumenrod über den Mensfeldener Kopf und durchs Aartal. Bedeutet: im Schnitt alle 300 Meter stehen bleiben und zuschauen, wie ein Pfeil gesprüht oder ein Markierungsband angebracht wird und gelegentlich mal eine Hand ausleihen wenn das Markierungsband nicht so will wie es soll. Nicht direkt schweißtreibend aber trotzdem anstrengend. Das Ergebnis sieht dann so aus:

 

Ein Verlaufen dürfte also eigentlich nicht möglich sein zumal die Strecke nach logischen Gesichtspunkten gewählt wurde. Wollen wir hoffen, daß das Wetter am kommenden Wochenende wenigstens einigermaßen mitspielt. Gerade rund um den MeKo und im Linterer Wald war es doch teilweise ganz schön matschig. Ich habe vor an beiden Tagen wenigstens die Halbmarathonstrecke zu laufen.


05.01.19      Tag 5+2. Nicht Schnee, nicht Regen, nicht Wind ....

.... können den Streakrunner aufhalten (*hüstel*). Mal im Ernst. Ich kann derzeit wirklich verstehen, warum ich ständig gefragt werde, wie ich mich bei dem Wetter überhaupt zum Laufen motivieren kann. Vom täglichen Laufen - manche Kollegen halten mich inzwischen für endgültig bekloppt - mal ganz zu schweigen. Seit Donnerstag zwei mal naß geworden, einmal auf einem ungeplanten Trail zwei Kilometer durch den Matsch gestiefelt das es nur so gequietscht hat und heute meilenweit gegen den Wind gelaufen. Spaß sieht anders aus, aber wenigstens hatte ich nette Begleitung weil Oliver Kröner für diese Woche auch noch ein paar Trainingskilometer gefehlt haben. Wenn man auf den ersten 6 Kilometern erst mal die politische und wirtschaftliche Lage der Republik ausdiskutiert hat ist man einigermaßen warm gelaufen und der Rest der insgesamt 16K keine große Sache mehr ("Theoretisch könnten wir hier abkürzen", kurzes Gelächter, weiter gehts). Die Anzahl der Läufer, die heute unterwegs waren hielt sich aber ziemlich in Grenzen. Die beiden jugen Damen in Laufklamotten, an denen wir in Dehrn vorbei getrabt sind, warteten anscheinend noch auf jemanden. Daher ein guter wenn auch altbekannter Tip für diese Jahreszeit: sucht euch passende Laufpartner (passende Gruppen gibt es z.B. auf FB) und macht euch Termine aus. Gemeinsam kann es sogar bei diesem Schiet-Wetter noch irgendwie Spaß machen und Kneifen gilt nicht.

Blick von der Offheiner Höhe Richtung Ahlbach. Bei dem Wetter eine eher trostlose Angelegenheit. Der nächste Nieselschauer kommt von links hinten.

Das Dehrner Schloß. Bis 1994 als Heim für Asylbewerber genutzt, inzwischen leer stehend und weitgehend verwarlost. Vor ein paar Jahren zwangsversteigert und dann erneut verkauft. Eine Renovierung soll geplant sein.

Und noch ein Tip für die Freunde der ganz langen Strecken. Die DUV hat die Termine für den DUV-Cup 2019 bekannt gegeben.

-->  https://www.ultra-marathon.org/


04.01.19       Der Streak (#RWJanuarStreak) lebt und hat zwei Tage Vorsprung

Eigentlich sollte es ja erst am 01.01. losgehen und Sylvester war ein Erholungstag eingeplant, aber angesichts der bevorstehenden Party mit der buckligen Verwandschaft kam ich Nachmittags auf die Idee, mich doch lieber noch schnell mit einem lockeren 10er mental zu wappnen um irgendwo auf einem Trail die innere Mitte zu finden. Zusammen mit dem Lauf in Allendorf hat mein Streak also schon eine Länge von fünf Tagen (nachher geht es wieder raus). Den ersten Schneeregenschauer hat er auch überlebt und mein traditioneller Neujahrslauf (diesmal 14K über den Halfterweg) war auch noch keine Herausforderung. Der Wetterbericht für die nächsten Tage könnte dagegen den einen oder anderen Streak gleich mal auf die Probe stellen.

Der Spruch der Woche kam übrigens von einem netten Kollegen, der mein Frühstück (Naturjoghurt, Knuspermüsli, Chiasamen) sinngemäß mit dem Hinweis kommentierte, daß ich mir mein Essen wohl eher beim Fressnapf in der Abteilung Vogelfutter statt beim Metzger besorge. Da der Kollege dieses Jahr zum dritten Mal in Folge bei meinem "Sunrise to sunset" an den Start gehen will, nehme ich es ihm nicht allzu krumm. 


30.12.18       Der letzte offizielle Lauf des Jahres

Unter dem Motto "zwei Läufer, ein Gedanke" waren Oliver Kröner und ich heute rund um Allendorf bei der IVV-Taunuswanderung der Wanderfreunde Einrich unterwegs. Wir hatten unabhängig voneinander den Plan "Die 20 muß stehen" gefaßt. Da als längste Strecke die 15K im Angebot waren, liefen wir die Schleife rund um Dörsdorf und Eisighofen einfach doppelt und drehten am Ende noch eine kleine Runde durch Allendorf. Obwohl die Strecke relativ unspektakulär über viele Feldwege führte, war die Veranstaltung überraschend gut besucht. Vermutlich auch, weil es so gut wie keine Konkurrenzveranstaltungen gab. Die ersten Kilometer entwickelten sich daher zu einem kleinen Hindernislauf und erst nach der Streckenteilung war etwas weniger Betrieb auf der Strecke. Dafür wurde der Gegenwind auf dem freien Gelände irgendwann nervig, aber für ein lockeres Saisonfinale war es ganz in Ordnung.

Die Kirche in Berghausen. Leider die einzige Sehenswürdigkeit auf der ganzen Strecke.

Blick zurück auf Eisighofen.


28.12.18       #RWJanuarStreak

Ich muß zugeben, daß Streak-Running in der Rankingliste der Dinge, die ich nie ausprobieren wollte bisher einen hervorragenden 3.Platz belegt hat (dicht hinter Extrem-Hindernisläufen mit Matsch und Stacheldraht sowie Etappenrennen mit 12 Kilo Gepäck auf dem Buckel), aber andererseits habe ich auch mal gesagt, daß beim Marathon bei mir distanzmäßig Schluß ist und ich niemals einen Ultra laufen werde. Für alle, die mit dem Begriff "Streak" nichts anfangen können, einen Tippfehler vermuten und an Grillen und Fleisch denken: die Idee kommt aus den USA (woher auch sonst) und bedeutet nichts anderes, als das man jeden Tag läuft, uns zwar mindestens eine Meile (also etwa 1,6K). Walken und wandern zählt nicht (beim Laufband bin ich mir nicht sicher), wer einen Tag Pause macht - egal mit welcher Ausrede (Glatteis, Schnupfen, Hochzeitstag, 1,3 Promille) - fängt seinen Streak wieder bei "1" an. Über den trainingsmethodischen Sinn kann man streiten, aber dafür gibt es ja die entsprechenden Foren. Unmotiviert geschlurfte 1,6K an einem geplanten Pausentag machen vermutlich nichts kaputt (die latsche ich sowieso jeden Tag mit dem Hundchen durch die Gegend), haben andererseits aber auch keinen nennenswerten Trainingseffekt (außer für absolute Laufanfänger natürlich - hämischer Gruß an die Kollegen). Als kleiner psychologischer Trick für das neue Jahr hat die Idee dagegen sicher ihre Daseinsberechtigung, auch wenn ich mir meine Motivation lieber über fest eingeplante Veranstaltungen hole (siehe unten). Mein bisher längster (inoffizieller) Streak laut Lauftagebuch hielt übrigens gerade einmal 12 Tage. Das war in diesem Sommer bei geilstem Wetter mitten in der Vorbereitung auf den 1.Schindertrail. Jeden Morgen vor der Arbeit eine Runde und am Wochenende keine Lust auf Faulenzen. Diesmal sollen es also 31 Tage werden, und das bei Januarwetter. Wäre immerhin so eine Art persönliche Bestleistung und vielleicht spingt ja nebenbei noch ein neuer persönlicher Kilometerrekord für den Januar dabei heraus. Kritisch wird die Sache mit hoher Wahrscheinlichkeit jeden Montag werden, wenn am Wochenende mindestens ein langer Lauf fällig war. Warten wir es mal ab.


22.12.18       Altersklasse statt Arztbesuch oder "Drei Ultras für Oli"

Jetzt ist es amtlich. Auf zwei Anmeldebestätigungen für Läufe in 2019 steht schwarz auf weiß "Altersklasse M50". Da fallen mir doch prompt die dummen Sprüche ein, die ich mir zu meinem 40. Geburtstag von der buckligen Verwandschaft anhören durfte. Die Kurzfassung klang ungefär so: "Mit 40 geht es bergab, jetzt fangen die Wehwehchen an, such dir schon mal einen guten Hausarzt, einen Bauch hast du auch irgendwann, wer weiß wie lange du noch Marathons laufen kannst ....". Bla bla bla. Wenn ich mir anschaue, welche Dummbabbeler das von sich gegeben haben und wie manche davon heute aussehen, kann ich mir ein hämisches Grinsen nicht verkneifen. Immerhin habe ich mir tatsächlich einen neuen Hausarzt gesucht, weil der alte in Rente gegangen ist, aber der neue hat mich in den letzten 10 Jahren nur drei mal wegen Kleinkram gesehen. Das größte war ein heimtückischer Männerschnupfen und ein gelber Schein für vier Tage ("Ja, ich bin Patient bei ihnen, aber nur passiv."). 

Ist zwar nicht so, daß ich mir in der neuen AK größere Erfolge erhoffe, vor allem nicht auf den langen Distanzen, aber "M50" hat schon was. Da zeigt jedes Finish den Couchkartoffeln und Wohlfahrtsgesellschaftsgeschädigten den Mittelfinger. Die fest geplanten Ultras sind übrigens der 6-Stunden-Lauf in Mörfelden im April (angemeldet, kenne ich noch nicht), der 2. Schindertrail am Grauen Kopf im Juli (auch angemeldet, einfach Irre was Alex Holl da auf die Beine stellt. 2019 gibt es dort nebem dem 67K erstmals auch die Extendetstrecke über 125K und diverse Unterdistanzen mit Halbdistanz Kinder- und Jugendläufen) und der 13. Lauf für Wasser in Winterborn (diesmal ohne Übernachtung, werde ich wohl mit Ziel 10-12 Stunden angehen). Da meine traditionellen guten Vorsätze fürs neue Jahr (nicht rauchen, nicht saufen, nicht kiffen) es  nicht wirklich gebracht haben, versuche ich es diesmal mit Zielen für diese drei Läufe (60K, schneller als 2018, weiter als 2018).

Auf gehts!


19.12.18      Winterlauf und Weihnachtstradition

Vor zwei Wochen habe ich mich hier noch über das wenig winterliche Wetter mokiert, aber am vergangenen Sonntag war es endlich soweit - wenigstens für einen Tag. Geschlossene Schneedecke auf allen Feldwegen und Temperaturen knapp unter Null. Also nicht wie raus und nebenbei noch eine kleine Tradition abgehakt. Normalerweise beschränken sich meine weihnachtlichen Traditionen auf das Vertilgen von Plätzchen, Lebkuchen und Dominosteinen, aber ein Lauf zum Dom gehört für mich seit Jahren einfach dazu. Meistens am Heiligabend gleich nach dem Frühstück oder am Wochenende davor, diesmal eben etwas früher. Ein Stück die Lahn entlang bis zur alten Lahnbrücke, kurze Schleife durch die Altstadt hoch zum Domberg, kurze Pause und einfach mal durchatmen bevor es wieder zurück nach Hause geht. Das ich grundsätzlich der einzige Besucher des Doms in Laufklamotten bin, hat bisher zum Glück noch niemanden gestört. Katholik bin ich übrigens nicht, aber als gebürtiger Limburger kommt man am Dom irgendwie nicht vorbei.

    In diesem Sinne wünsche ich schon mal allen Besuchern dieses Blog besinnliche Feiertage. 

     


15.12.18     Lange geplant - endlich gelaufen

Die Vier-Türme-Tour habe ich schon im Hinterkopf seit ich im Sommer beim Stadtlauf in Bad Ems durch Zufall auf die entsprechenden Hinweisschilder gestoßen bin, aber bis heute kam immer etwas dazwischen. Verschiedene Laufveranstaltungen, das Wetter, Familienurlaub .... kennt man ja. Egal, es ist vollbracht und der Bericht mit ein paar Fotos ist auch fertig. Natürlich wieder auf der Seite "Free solo". 


12.12.18     Eine Frage des Blickwinkels

Typischerweise geht der Blick des Langstreckenläufers entweder nach vorne um sich stur und verbissen auf den Rücken des Vordermannes zu heften (regelmäßig bei Straßenrennen zu beobachten) oder er geht nach unten um zu verhindern, daß man sich auf dem Trail dank einer heimtückischen Baumwurzel blamablerweise längs in die Botanik legt. Nach oben geht der Blick dagegen eher selten. Außer wenn es zu regnen anfängt und man sich fragt, ob Petrus das jetzt wirklich ernst meint oder wenn man Usain Bolt heißt und kurz vor dem Start noch ein Stoßgebet gen Himmel schickt. Und dann gibt es noch die Strecken bei denen man im lockeren Renntempo um die Kurve kommt und schlagartig vor einer 15%-Steigung steht, die kein Ende zu nehmen scheint. Der "Berg des Grauens" beim Wiedtal-Ultra bleibt durch diesen Effekt noch lange in Erinnerung, aber auch die Strecke beim Schinder-Trail am Grauen Kopf hat da Einiges zu bieten oder die sogenannte "Himmelsleiter" im Schinderwald bei Lorsbach.

Jetzt muß ich noch die Kurve zur eigentlichen Idee dieses Blogeintrages kriegen. Bei meinem letzten Trainingslauf an der Lahn habe ich nämlich mal wieder eine kleine Extrarunde durch die Limburger Altstadt gedreht (ist aber nur bei mäßigem bis schlechtem Wetter zu empfehlen, da man sonst an den meisten Ecken mit den Touristen kollidiert). Ich habe immerhin 20 Jahre in Limburg gewohnt und kenne mich dort recht gut aus, aber trotzdem ist mir jetzt aufgefallen, daß ich viele Motive noch nie gesehen haben, weil diese irgendwo im Bereich erster bis zweiter Stock hängen und man meistens doch eher auf seine Füße schaut um nicht Opfer des historischen Kopfsteinpflasters zu werden. Manchmal lohnt es sich beim Laufen eben doch, kurz stehen zu bleiben - auch wenn man gerade nicht an Suerstoffnot leidet. Wer irgendwann einmal in Limburg unterwegs ist kann sich ja mal den Spaß machen und nach den unten geposteten Motiven suchen. 

 

 


08.12.18     Es kann nicht immer ein Premium-Wanderweg sein

Laufkumpel Jörg und ich haben heute einfach mal den Märchensee-Rundwanderweg in der Nähe von Weilburg ausprobiert. Nichts Besonderes, aber Hauptsache endlich mal wieder zusammen gelaufen und unterwegs ein bischen geplaudert. Die Strecke war eher mittelmäßig, das Wetter entsprechend und wer es genauer wissen und ein paar Bilder sehen will, geht auf die Seite "Free solo".


06.12.18     Schweine im Gückinger Wald

Und damit sind nicht die Wildschweine gemeint. Mehr fällt mir dazu echt nicht ein und dazu kommen noch die üblichen "Kleinigkeiten" wie Zigarettenschachteln, Schnapsflaschen und Fast-Food-Verpackungen.


02.12.18      Herbstblues mit Impressionen

Nach dem langen Sommer kommt einem der Herbst besonders kalt, naß und trübe vor. Wobei sich das mit der Nässe bisher in Grenzen gehalten hat (wenigstens bis heute Morgen). Ich mußte im ganzen November nicht einen einzigen geplanten Lauf wegen Regen ausfallen lassen, der Gutschein für eine Woche Training im Fitnesstudio hängt immer noch ungenutzt an der Pinwand und die für dieses Jahr angestrebten 3.300 Laufkilometer sind immer noch erreichbar (vorausgesetzt, daß mich kein Kollege mit einer Erkältung ansteckt). Andererseits ist auch noch kein Winter in Sicht, obwohl die ersten Winterlaufserien an diesem Wochenende gestartet werden. Stattdessen Temperaturen, bei denen man Mütze und Handschuhe auch mal im Rucksack verschwinden lassen kann. Bei einem kleinen Trainingslauf im Schinderwald bei Lorsbach waren sogar mehr Mountainbiker als Läufer unterwegs. Anfang Dezember muß im Taunus ja noch kein Schnee liegen, kann aber durchaus. Ich kann mich noch an Jahre erinnern, in denen ich dort bei jedem Lauf durch den Schnee gestiefelt bin.

Ortskern von Lorsbach. Einen Kilometer weiter steht man schon im Schinderwald. Für mich immer noch die schönste Strecke, die im Rahmen von Winterlaufserien angeboten wird.

Nebel über dem Lahntal. 


24.11.18     Test, Test, Test

Auch IVV-Strecken müssen geplant, getestet und genehmigt werden und da Oliver Kröner als treibende Kraft unseres sporadischen Lauftreffs gleichzeitig als Streckenwart der Wanderfreunde Dietkirchen fungiert, war heute ein kleiner Testlauf (Halbmarathon) auf der Strecke fällig, auf der am 19./20.01.2019 der nächste IVV-Wandertag in Limburg stattfinden soll. Wer also ohne Wettkampfstress und aus dem Wintertraining heraus einen Halbmarathon laufen oder endlich den über Weihnachten zugelegten Pfunden zu Leibe rücken möchte, sollte sich den Termin vormerken. Läufer sind ausdrücklich willkommen. Ich habe mir vorgenommen, an beiden Tagen am Start zu sein.

Los geht es an der Adolf-Reichwein-Schule in der Limburger Südstadt, gut zu erreichen sowohl über die A3 (Abfahrt Limburg Süd) als auch über die B417. Nach einer kleinen Schleife durch den Eduard-Horn-Park und den Linterer Wald geht es hinauf zum Mensfeldener Kopf. Gestern Nachmittag hätte man vor hier noch einen herrlichen Blick über Limburg bis zum Westerwald gehabt, aber heute war das Wetter leider ziemlich grottig. Die Bilder sind entsprechend.

Blick von der anderen Seite des "MeKo" auf Mensfelden. Von hier aus geht es hinunter Richtung Aartal.

Die bereits erwähnten grottigen Sichtverhältnisse. Aus der Handykamera war leider nicht mehr heraus zu holen. Dort wo man gerade noch zwei Rauchsäulen erahnt, liegt das Kalkwerk Schäfer kurz vor Hahnstätten. 

Am Ortsrand von Oberneissen wechselt die Strecke auf den Aartal-Randwanderweg und führt weiter über Niederneissen und Flacht nach Holzheim, wo der Rest der insgesamt rund 270 Höhenmeter fällig ist. Es geht nämlich den Küppel hinauf und danach flach durchs Feld zurück nach Limburg. Gelaufen sind wir fast ausschließlich auf gut befestigten Wegen und Asphalt, nur ein kurzes Stück am Mensfeldener Kopf war unbefestigt. Das sollte auch im Januar also kein Problem sein. Außerdem werden noch zwei kürzere Strecke mit 6K und 10K im Angebot sein. Hoffentich bei schönem Winterwetter.

Nähere Informationen findet man hier: www.wf-dietkirchen.de/ 


19.11.18     Alle Wege führen nach ... Stadtkyll

Der Kombination aus einer Woche Resturlaub, läuferfreundlichem Herbstwetter und einem günstigen last-minute-Angebot für ein Ferienhäuschen mitten in der Vulkaneifel konnte ich nicht wiederstehen. Also nichts wie weg und mal für ein paar Tage abschalten. Wer wissen will, ob die Gegend rund um Wirft- und Kylltal für Läufer geeignet ist, liest in der Rubrik "free solo" weiter.


12.11.18     Laufen statt saufen

Geburtstagsläufe scheinen sich langsam durchzusetzen und es muß ja nicht immer ein Spendenlauf oder etwas besonderes zu einem runden Geburtstag sein. Gestern war ein Läufer aus unserem "sporadischen Lauftreff" (jetzt habe ich es doch schon wieder verpennt, endlich mal eine Diskussion über einen griffigeren Namen anzufangen) fällig. Zuerst 20K entspannt durch die Gegend, dann schnell geduscht und danach gemeinsam die verballerten Kalorien wieder aufgefüllt. Während ich mich noch an Geburtstage erinnern kann an denen nach ein paar Bierchen und/oder Rotwein die ersten peinlichen Familiengeschichten aus den letzten 20 Jahren aufgewärmt wurden, waren die wichtigen Themen diesmal eher "Weizen alkoholfrei oder Pils alkoholfrei?" und "wer läuft in Villmar und wer den 7G-Marathon?" oder "warum gibt es in Afrika keine guten Triathleten". Gefällt mir ehrlich gesagt besser.

             Facebook ist tot?

Nachdem ich dort nach längerer Pause wieder aktiv geworden bin um für ein paar Laufveranstaltungen zu werden, wollte ich nicht glauben, daß FB tatsächlich dermaßen out ist. Scheint aber doch so zu sein. Kurzer Check über alle verbundenen Accounts. Gefühlt 75% inaktiv, 15% nur sporadisch genutzt und nur 10% mit einigermaßen regelmäßigen Beiträgen. Macht pro Monat vielleicht 30 Likes und immer von den gleichen 5 Leuten. Zum Vergleich: mein Blog hier hat inzwischen über 450 Besucher pro Monat, Tendenz konstant steigend. Da lohnt es sich wirklich nicht mehr, auf FB einen Bericht zu schreiben. Ab sofort werde ich dort daher nur noch gelegentlich einen Link auf diese Seite setzen und FB ansonsten nur noch zu Informationszwecken benutzen oder um gelegentlich eine Veranstaltung zu bewerben.

              IVV-Marathons 2019

Der IVV hat seine Termine für 2019 veröffentlicht. Ich denke, ich werde mal wieder den einen oder anderen Marathon im Rahmen einer IVV-Veranstaltung laufen, nachdem ich es dieses Jahr doch etwas habe schleifen lassen, was die langen Distanzen angeht.

Wen es interessiert: https://www.dvv-wandern.de/marathon.html 


10.11.18     Die Wahl der Qual

Weihnachten steht vor der Tür, das neue Jahr auch, die Terminplanung für 2019 macht Fortschritte und die ersten Marathons (Marburg, Mendig, mehrere IVV-Veranstaltungen) und Ultras (Mörfelden, Winterborn) sowie Stadtläufe (Limburg, Diez) stehen fest im Kalender. Weitere Läufe sind geplant, aber da warte ich noch auf die offiziellen Termine. Zeit, sich mal Gedanken über meinen 50. Geburtstag zu machen. Der "3. Sunrise to sunset" (siehe oben) ist fest gesetzt, aber irgendwas müßte ich da eigentlich noch machen. Motorradführerschein nachholen und die Midlifecrisis ausleben? Nicht mein Ding. Ich habe einmal auf so einem Teil gesessen und mir fast ins Hemd gemacht. Riesenparty für die bucklige Verwandschaft? Auf keinen Fall. Die sollen beim Sunrise ihren Hintern durch den Wald bewegen oder mir die Ruhe lassen. Mit einer Flasche Rotwein im Keller den guten alten Zeiten nachtrauern? Auch Quatsch. Also noch mal die Hirnzellen angekurbelt und über Laufevents nachgedacht. Meine allerbeste Ehefrau liegt mir sowieso damit in den Ohren, daß ich mir mal was in der Richtung gönnen soll. Transalpin? Zu hart. Jakobsweg? Total überlaufen. Wäre höchstens mal eine Idee für einen langen "free solo" auf dem deutschen Wegenetz. Irgendein kurioser Marathon/Ultra auf Jamaika oder Reunion? Die Berichte lese ich immer wieder gerne, ist mir aber zu aufwändig mit der Organisation. Durch Zufall bin ich jetzt auf zwei interessante Sachen in Österreich gestoßen. Zum einen sollen die alten "Salomon 4-Trails" wiederbelebt werden. Wieder vier Etappen an vier aufeinander folgenden Tagen, aber kürzere Distanzen als früher (pro Tag wohl knapp über 20K). Das Ganze wird als praktischer Einstieg in den Etappenlauf für jedermann beworben. Organisatorisch etwas schwierig wegen Gepäcktransport, vier verschiedene Hotels und so weiter, aber es gibt schon einen Reiseveranstalter bei dem man ein Komplettpaket buchen könnte. Nicht ganz billig mit allem Drum und dran, aber man wird nur einmal 50. Ein anderes Ding wären die Trailrun Worldmasters (also so eine Art Weltmeisterschaft für Senioren ab 40) in Saalbach. Drei Rennen in drei Tagen mit unterschiedlicher Streckenlänge (21K, 44K, Kurzdistanz weiß ich noch nicht aber ich denke so 11-13K) und ordentlich Höhenmetern. Die Bilder von den geplanten Strecken sehen schon mal genial aus. Die Meinungen über dieses Event werden vermutlich auseinander gehen und dürften von "klingt geil, bin ich dabei" bis "totale Geldmacherei, braucht kein Mensch" reichen. Das Ganze würde an Pfingsten steigen, ein paar Tage Urlaub zu bekommen sollte kein Problem sein und der finanzielle Einsatz für Startgeld (wenn schon alle drei Rennen), Hotel und Anreise hält sich im Rahmen. Das werde ich mir noch ein paar Tage durch den Kopf gehen lassen. Ab Montag kann man sich anmelden.


04.11.18 Die 6.Etappe auf dem Lahnwanderweg von Dausenau nach Bad Ems ist abgehakt. Es gab überraschend viel zu sehen für die recht kurze Strecke und wer neugierig ist, findet den Bericht auf der Seite "Free solo".


02.11.18     Es gibt immer ein erstes Mal

In den letzten Jahren ging Halloween spurlos an mir vorbei und die letzte Kostümparty liegt schon rund 15 Jahre zurück, aber dank der Einladung zum Laufstall nach Weilburg war jetzt doch mein erster echter Halloween-Run fällig. Nach einem kurzen Briefing und der Ankündigung kleiner Überraschungen gingen insgesamt 26 Teilnehmer im lockeren Tempo auf die 7 Kilometer lange Strecke durch den Kubacher Wald. Nach zwei Kilometern wartete der erste Kinderschreck mit Scream-Maske auf uns, danach folgte die Begegnung mit der Mumie und eine quietschfidele "Leiche", die es sich mitten auf der Strecke bequem gemacht hatte. Der Höhepunkt war bei Kilometer 6 fällig. Wolfsgeheul aus dem Wald und der eingängige Sound einer anlaufenden Kettensäge. Nicht zu glauben, was so ein Ding für einen Krach macht. Anschließend flog auch noch eine "abgetrennte" Gummihand in die Läufergruppe. Thomas hatte sich also echt was einfallen lassen. Entgegen seiner Androhung schafften es aber alle Teilnehmer zurück zum Laufstall. Als Gegenleistung für Freibier und Knabbersachen wurde dann bei einer kleinen Stehparty das Spendenschweinchen gefüttert. Am Ende kamen immerhin 112,- € für die Weilburger Tafel zusammen und fürs nächste Jahr soll Thomas bereits kreative Ideen haben.


28.10.18      Alles umstritten ?

Es gibt Begriffe, die in unserer Umgangssprache auftauchen, für eine Weile inflationär genutzt werden und dann wieder in der Versenkung verschwinden. Vor ein paar Jahren kam keine Pressekonferenz ohne die Worthülsen "alternativlos" und "brutalstmöglich" aus. Hört man heute - zum Glück - überhaupt nicht mehr. Ein neuer Modebegriff scheint "umstritten" zu sein. Jetzt darf man sich fragen, wie ich darauf komme und was das mit Langstreckenlaufen zu tun hat. Aufgefallen ist es mir beim Durchblättern von Laufzeitschriften. Von Zeit zu Zeit schneide ich mir Berichte aus, die ich vielleicht noch einmal lesen möchte, sammle diese in einem Ordner und schmeisse den Rest der Zeitschrift weg. Dabei ist mir aufgefallen, daß inzwischen so ziemlich alles "umstritten" sein soll (früher waren das nur die Äußerungen von Politikern). Ernährung mit und ohne Fleisch? Umstritten. Pastapartys? Umstritten. Laufschuhe mit und ohne Dämpfung? Total umstritten. Trainingsmethoden aller Art, wissenschaftliche Studien, der Sinn und Zweck von Laufwettkämpfen? Alles umstritten. Das Gegenteil wäre "unumstritten" aber vermutlich läßt sich kaum ein Thema finden, über das nicht in irgendeinem Forum gestritten wird. Da bin ich doch froh, daß ich regelmäßig mit netten Leuten durch die Gegend traben kann, ohne darüber streiten zu müssen ob die ungedämpften Barfußschuhe besser sind als die vollgedämpften Treter. Und wie sich mein Trainingspartner ernährt ist mir auch ziemlich Schnuppe. Ich kann nur hoffen, daß dieser Blog aufgrund des ungewöhnlichen Themas nicht plötzlich als "umstritten" gilt.

Geistig entworfen wurde dieser Eintrag übrigens heute Morgen beim 8.Winterzeitlauf von Meddys Lauftreff in Koblenz. Schöner entspannter Trainingslauf am Rhein, aber nichts Neues im Vergleich zum letzten Mal. Da hat sich ein neuer Bericht nicht wirklich gelohnt. Die Veranstaltung (ebenso wie der Sommerzeitlauf im Frühjahr) soll übrigens auch dann beibehalten werden, wenn die Herrschaften in Brüssel sich endlich auf eine Abschaffung der Sommerzeit einigen können. Aber bis dahin fließt vielleicht noch eine Menge Wasser den Rhein hinunter - trotz des Niedrigstandes.


19.10.18   "Nur keinen Stress" war heute das Motto bei der Entscheidung für die passende Laufveranstaltung und das könnte auch für den Rest des Jahres so bleiben. Statt beim "Charity Run and walk" im Renntempo durch Oberursel zu kacheln oder sich beim Marathon in Hachenburg zu quälen, ging es stattdessen eher entspannt zur 39.Volkswanderung ins schön herbstliche Lahn-Dill-Bergland nach Herborn-Seelbach. Eigentlich der erste richtige Herbstlauf für dieses Jahr. Letzte Woche war im Lahntal noch Sommerausrüstung angesagt, diesmal ging ich mit dem Langarmshirt und der leichten Laufjacke an den Start, brauchte einige Kilometer um richtig warm zu werden und stiefelte im Wald immer wieder durch frisch gefallenes Laub. Indian summer auf mittelhessisch sozusagen und keine Matschpiste wie letztes Jahr.

Die Veranstalter wird es gefreut haben. Der Parkplatz an der Turnhalle war gerammelt voll und das schon am Samstag. Morgen dürfte dort der Bär steppen. Die Strecke war diesmal ganz anders gelegt als 2017 (übrigens einer der Vorteile von IVV-Wanderungen gegenüber Laufveranstaltungen bei denen jedes Jahr exakt die gleiche Route gelaufen wird), aber genauso schön zu laufen. Kaum Asphalt und zwischendurch ein paar schöne Trails, dazwischen viel Landschaft und das Ganze mit anspruchsvollen 500 Höhenmetern auf der Halbmarathonstrecke.

An permanenten Wanderwegen kennt die Gegend übrigens keinen Mangel.

 

Und sonst? Wieder eine gut organisierte Veranstaltung wie man es vom IVV gewohnt ist. Perfekte Streckenbeschilderung und nette Leute. Da lohnt sich auch die Anfahrt.

Und noch eine kleine Info am Rande: Die Verfilmung des Buchs "Born to run" von Christopher McDougall ist jetzt für 2019 avisiert, aber noch ohne exakten Termin. Ich habe noch Hoffnung.

Und was ist mit Facebook? Nachdem mein erster Acoount so zugespammt war, daß es echt keinen Spaß mehr gemacht hat, habe ich mir inzwischen (naja, eigentlich schon vor fast einem Jahr) einen neuen zugelegt. Hauptsächlich um dort ein bischen Werbung für diverse Laufveranstaltungen zu machen. Wer möchte kann mir gerne eine Freundschaftsanfrage schicken, aber euer Profil sollte euch als Langstreckenläufer ausweisen. Bei den vielen dubiosen Anfragen, die man dort immer wieder bekommt (unter anderem von leicht bekleideten Damen, die ich mit absoluter Sicherheit nicht kenne) lösche ich jede Anfrage, die mir nicht koscher vorkommt. Ihr findet mich unter meinem Realnamen und das Profilbild mit der blauen Mütze ist unverkennbar.


14.10.18 Manche Sachen können einem echt den Sonntag verderben. Da gehe ich zum ersten Mal seit Monaten wieder ins Tierheim im Gückinger Wald um nachzufragen ob ein Hundchen etwas Auslauf benötigt (im Sommer war es einfach zu heiß dazu) und finde dort meine alte Lieblingsrennsocke "Flash" wieder. So ein Mist. Der verschmuste Kerl war schon vermittelt und ist jetzt wieder zurück gegeben worden. Über den Grund konnte ich leider noch nichts in Erfahrung bringen. Ich vermute, daß es an Flashs Bewegungsdrang und seinem Temperament gelegen hat. Wenn er sich freut, springt er einen auch mal an und da muß man ihm halt eine klare Ansage machen. Und auf dem ersten Kilometer zieht er wie ein Husky weil es ihm nicht schnell genug geht, aber das gibt sich nach einer Weile. Wer sich zutraut, den knuffeligen Kerl auszulasten und genug Geduld mitbringt, der möge sich an den Tierschutzverein Limburg-Weilburg wenden oder mal im Tierheim vorbei schauen.


13.10.18 Der "sporadische Lauftreff" von Oliver Kröner könnte echt eine runde Sache werden. Beim "sunrise to sunset" waren wir ins Gespräch gekommen, vor zwei Wochen war ein kleiner Schnupperlauf auf Olivers Hausstrecke fällig und heute ging es zu viert von Dietkirchen über Runkel und Lindenholzhausen zurück. Schöne 20K-Strecke mit 270 Höhenmetern über den Lahnwander- und Höhenweg und ein paar Trails, die ich noch gar nicht kannte. Und das obwohl die Gegend ja praktisch vor der Haustür liegt.

Blick über die Lahn Richtung Steeden. 

Die alte Mühle am Bahnhof von Lindenholzhausen. Inzwischen restauriert und zu einem Ausflugslokal umgebaut.

Das Tempo war insgesamt schon anspruchsvoll, aber genau das hat mir in den letzten Monaten etwas gefehlt.

Die DUV hat übrigens auch den Termin für die erste deutsche Meisterschaft 2019 terminiert. Am 14.04. geht es in Mörfelden über die 6-Stunden. Da ich in dieser Disziplin bisher erst ein offizielles Rennen gelaufen bin - ist wirklich nicht meine Lieblingsstrecke und war damals einer meiner ersten Ultras - sollte eigentlich noch etwas drin sein. 54 Kilometer sind bestimmt nicht das Ende der Fahnenstange. Echte Ultras schütteln jetzt vermutlich mitleidig den Kopf. Schaun mer mal. 


07.10. Eine halbe Woche nach dem Halbmarathon am Wiesensee schon wieder ein Rennen zu laufen wäre völlig übertrieben gewesen und da alle Laufkumpels verhindert waren, bot sich die Gelegenheit für eine weitere Etappe im Rahmen meines Lahntal-Projektes. Diesmal ging es von Nassau über den Radweg nach Dausenau und über den Lahnwanderweg wieder zurück. 17 Kilometer und ziemlich heftige 715 Höhenmeter, aber landschaftlich richtig schön. Den Bericht dazu findet man auf der Seite "Free solo".


05.10. Nach der Schlammschlacht vom vergangenen Jahr herrschten beim 8.Westerwaldsteig-Lauf am Tag der deutschen Einheit diesmal überraschend gute Bedingungen. Kein Regen, beim Start vielleicht etwas zu kühl, aber dafür eine Strecke auf der man permanant Vollgas laufen konnte ohne das Risiko eingehen zu müssen, sich in der Holzbachschlucht oder auf den Trails oberhalb von Westerburg die Haxen zu brechen. Der Sieger beim Halbmarathon war dementsprechend schon nach 1:25:46 im Ziel. Das laufe ich nicht einmal auf einer flachen Strecke. Dementsprechend war ich mit meinen 1:41:30, persönlicher Streckenbestleistung und Platz 10 (4. in der AK) absolut zufrieden. Ein Platz schlechter als 2017, aber dafür kamen auch 15 Teilnehmer mehr ins Ziel. Der Veranstalter dürfte zufrieden gewesen sein, das Rahmenprogramm wurde sehr gut angenommen und der erstmals ausgetragene 6K-Teamlauf war auch gut besucht.


30.09. Nach längerer Zeit ging es heute endlich mal wieder durch den schönen Westerwald. "Rundwanderweg R3" klingt zwar nicht besonders spektakulär, entpuppte sich aber als richtig schöne Strecke mit Start und Ziel an der Fuchskaute. Das war mir einen kurzen Bericht in der Rubrik "Free solo" wert.


25.09. In der Rubrik "5K, 10K, HM" gibt es einen kurzen Bericht von der 38. Wasserschlacht von Merenberg. Triathleten hätten hier ernsthaft über den Einsatz eines Neoprenanzuges nachdenken können. 


18.09. Der "12. Lauf für Wasser" in Winterborn lief zwar nicht ganz so gut wie erhofft, war aber dafür hervorragend organisiert. Für einen kleinen Verein in einem Ort von dem vorher (außer denen, die dort schon mal gelaufen sind) niemand etwas gehört zu haben scheint, eine reife Leistung. Und der passende Bericht ist auf der Seite "Freundschafts- und Spendenläufe" auch schon fertig.

Kleiner Nachtrag: Vision Tansania hat inzwischen die offiziellen Ergebnisse veröffentlicht. 192 Teilnehmer (neuer Rekord), Kilometerrekord, Spendenrekord .... Glückwunsch! 

 


09.09. Zwei Wochen Ostfriesland mit viel leckerem Fisch, knuddeligen Robben und ein paar Laufkilometern liegen hinter mir. Wer mit dem Gedanken an Nordseeurlaub spielt oder einfach nur neugierig ist, sollte mal in der Rubrik "Free solo" vorbei schauen.

Links: Robben sind das inoffizelle Wahrzeichen von Norddeich.  Rechts: Langstreckenläufer nach dem ungewohnten Umstieg auf das Dreigangrad.

  


08.09. Letzter Nachtrag zum "Sunrise to sunset 2018". Dank einer großzügigen Extraspende der Laufschule Westerwald von meinem Laufkumpel Jörg sind am Ende offiziell 605,- € zusammen gekommen.

Die Veranstaltungsseite für 2019 wurde erstmals aktualisiert. Weitere Infos zur genauen Streckenführung mit ein paar Fotos folgen noch.

Am kommenden Wochenende (15.-16.09.) findet der "12. Lauf für Wasser" in Winterborn statt. Ein 24.Stunden-Spendenlauf des Vereins Vision Tansania e.V. Mal schauen ob ich da noch mal einen raushauen kann.


19.08. Der "2. Sunrise to sunset" war ein voller Erfolg. 38 Läufer und Walker, 4 Biker und 10 Handballer des TV Eschhofen-Steeden direkt aus dem Spinningtraining im Rahmes ihres Trainingslagers. 370 gelaufene Kilometer, 20 per Rad und mindestens 200 auf den Spinningbikes. Am Ende waren 505,- € in der Spendenkasse und eine Direktspende der Laufschule Westerwald soll auch noch an den TSV gehen. Die Laufschule meines besten Laufkumpels Jörg war erwartungsgemäß das größte Team am Start. 20 (!) Teilnehmer (siehe Foto, obwohl da noch ein paar Nachzügler fehlen) und 165 zurückgelegte Kilometer waren nicht zu toppen. Daher noch einmal ein ganz großes "DANKE" an alle, die dabei waren und natürlich auch an das Orgateam um Sonja, die wieder einen Backmarathon hingelegt hat. Danke natürlich auch für die vielen Kuchenspenden (über die Reste dürfen sich morgen die Kollegen freuen) und an alle, die Werbung für dieses Event gemacht haben. Besten Dank auch für meine Kollegin Anette, die sich als Hundefotografin betätigt hat. Ich werde die Bilder verteilen sobald ich sie habe, notfalls nach meinem Urlaub. Ich bitte daher um etwas Geduld.

Auch 2019 wird der "Sunrise to sunset" stattfinden. Und zwar am Sonntag den 25.08. Das ist hiermit versprochen. Auf familieninternen organisatorischen Gründen werde ich das Konzept und den Veranstaltungsort ein wenig ändern müssen, aber jedes Jahr die gleiche Strecke wäre ja auch langweilig. Eine Idee habe ich schon, die Einzelheiten muß ich mir noch durch den Kopf gehen lassen, aber den Termin dürft ihr euch trotzdem schon mal vormerken. Ich denke da an eine Strecke mit viel Wald, kein Asphalt, zentral gelegen, netter Rundkurs für jedermann ... mal schauen.

 --- Bild aus Sicherheitsgründen (DSGVO) entfernt -------


12.08. 30 Jahre Lauftreff Hadamar. Der 30 Kilometer Freundschaftslauf durch die Ortsteile war eine tolle Sache und ist mir doch glatt einen Bericht mit ein paar Fotos wert. Guckst du unter "Freundschaftsläufe".


07.08. In der Rubrik "Free solo" gibt es einen kurzen Bericht von der "53. Kannenbäcker-Land Wanderung"


31.07. Die hochsommerlichen Temperaturen knapp unter dem Schmelzpunkt der Sohlen meiner Lauftreter waren erneut für eine ungewollte Änderung des Terminkalenders verantwortlich. Der Volkslauf „Rund um Rommersdorf“ ist normalerweise eine tolle Sache, aber nicht bei 34 Grad im Schatten. Da wäre mir sogar ein lockerer Trainingslauf zu viel gewesen, ganz zu schweigen von einem 10K-Rennen.

Stattdessen ging es am Samstag in aller Frühe ins schöne Siegerland. Die Wanderfreunde hatten sich wieder eine richtig nette Strecke ausgedacht. Der Start war diesmal an der Weißtalhalle im Ortsteil Kaan-Marienborn. Von dort ging es Richtung Feuersbach und glücklicherweise ziemlich viel durch den Wald. Wenig Asphalt, ein paar schone Trails, nach halber Strecke sorgte aufkommende Bewölkung für angenehme Temperaturen und nach 15 Kilometern ein bischen Regen für ebenso angenehme Abkühlung. Auf der 20K-Strecke (eigentlich waren es nur 19) kamen anspruchsvolle 540 Höhenmeter zusammen.

 


30.07. Der 1.UTGK macht’s möglich. Neben drei Qualipunkten für den UTMB ™ - bei dem ich mit ziemlicher Sicherheit nie an den Start gehen werde – gab es auch meinen ersten Eintrag bei der ITRA (International trail running association). Kann ich mir zwar nichts für kaufen, ist aber nett für’s Ego. Hat schließlich nicht jeder. Auch dafür noch mal besten Dank an den Alex Holl für sein unglaubliches Engagement als Veranstalter. Die Winteredition des Schindertrails hätte mich zwar in den Fingern gejuckt, aber mit denen habe ich bei Frost immer Probleme mit der Durchblutung. Da muß ich leider passen.

 


22.07. Der 1. Trail am Grauen Kopf (wegen einer Copyrightgeschichte ist die genaue Bezeichnug der Veranstaltung noch etwas unklar. Der Begriff Ultratrail ist nämlich von den Veranstaltern des UTMB ™ gesetzlich geschützt) ist gefinished. Eine rundum gelungene Veranstaltung. Den Bericht mit ein paar Fotos findet man auf der Seite mit den Ultras.

Am 12.08. richtet der Lauftreff Hadamar (auch der war am Grauen Kopf vertreten) anläßlich seines 30jährigen Bestehens einen Lauf durch die Stadtteile aus. Man hat die Wahl zwischen 10, 20 und 30 Kilometern. Das werde ich für einen letzten langen Lauf vor dem „Sunrise to sunset“ nutzen.

Nähere Infos gibt es hier: www.lauftreff-hadamar.de

 


13.-15.07. Das mit Namibia und Joey Kelly hat leider nicht geklappt. Schade, aber vielleicht versuche ich es nächstes Jahr noch einmal. Bis zum "1. Ultratrail Grauer Kopf" ist es nur noch eine Woche. Das Wetter soll bis dahin so bleiben wie es ist - es dürfte also eine weitere Hitzeschlacht werden. Da mußte dieses Wochenende noch einmal für ein paar Trainingskilometer genutzt werden.

Freitag: 20 Kilometer über den Rundwanderweg "R3" oberhalb von Flacht und Niederneissen in Sichtweite des Aartals und rund um den Karlskopf. Landschaftlich nichts Besonderes, viel Wald, nette anspruchsvolle Trainingsstrecke mit einigen Höhenmetern aber keine brauchbaren Fotomotive - außer den beiden Schmetterlingen, die bei einer Rast um mich herum geflattert sind bevor sie sich endlich mal hingesetzt haben.

 

Samstag: "6. Sportpark Spendenlauf" in Elz. Die Veranstaltung fand bisher immer als Nikolauslauf statt und ging immer an mir vorbei. Eigentlich schade, war nämlich richtig gut organisiert und man kam ständig mit anderen Läufern ins Gespräch. Gelaufen wurde eine 6,4 Kilometer lange Wendepunktstrecke Richtung Niedererbach und zurück. Bedingt durch die Sommerferien und das Wetter (28 Grad im Schatten beim Start) hielt sich die Beteiligung leider in Grenzen. Ich schätze mal, daß es 50 Aktive gewesen sein dürften, von denen die Hälfte, die 3K-Walkingstrecke gewählt hat. Ich wurde am Ende in 25:06 zweiter hinter einem Athleten der Triathlon Equipe Elz. Bis zur Wendemarke waren wir gleichauf, danach ging der junge Padawan auf Nummer Sicher und legte ganz locker 15 Sekunden zwischen sich und den alten Sack. Mehr als stur meine Pace von 4:00 zu halten war einfach nicht drin. Für den zweiten Platz gab es immerhin einen Gutschein, den ich irgendwann einmal im Winter bei Schietwetter einlösen werde.

Nebenbei konnte ich noch ein bischen Werbung für den "2 Sunrise to sunset" machen. Wer nächstes Jahr (ich hoffe einfach mal, daß es den Lauf auch in der 7. Auflage geben wird) in Elz mitlaufen will schaut hier:

https://www.sportpark-elz.de/

Sonntag: Laufkumpel Jörg hat eine ganz neu ausgeschilderte Wäller Tour gefunden, die "Hohe Hahnscheid". Nur 10K, aber wirklich empfehlenswert. Den etwas ausführlicheren Bericht findet man auf der Seite "Free solo".

 


30.06. Der 21. Nachtmarathon in Marburg wurde die erwartete Hitzeschlacht. Erst nach der Hälfte der Strecke als sich die Sonne so langsam hinter die Hügel am Rand des Lahntals verzogen hatte, wurde es erträglicher. Ich bin stur meine Pace von 6:00 gelaufen, hatte auf der letzten Runde ziemlich zu kämpfen aber dafür noch Begleitung durch eine nette Staffelläuferin und war am Ende einfach nur froh, mich im Ziel eine Weile auf den Kunstrasen des Unistadions flachlegen zu können.

Wem es nichts ausmacht, in die Dunkelheit hinein zu laufen, sollte über diese Veranstaltung mal nachdenken. Halbmarathon wird auch angeboten. Meine Zeit ist das ja gar nicht.

Links: Blick von der Lahnbrücke am Unistadion

Rechts: Das Rathaus am historischen Marktplatz. Eine Stunde später stapelten sich hier über 2.000 Teilnehmer bis in die Seitenstraßen.

 


24.06.  Der 4. Ahmadiyya charity run in Limburg war wieder ein voller Erfolg. Ob die von der lokalen Presse gemeldete Teilnehmerzahl von 100 exakt stimmt, weiß ich nicht, aber es war auf jeden Fall eine Rekordbeteiligung. Erstmals mußten die Kinder- und Jugendläufe separat gestartet werden, Jörgs Lauftreff war zum ersten Mal vertreten, ebenso wie ein Team des Hospiz in Hadamar (einer der drei Spendenempfänger) und der Lauftreff aus Eschhofen. Die Beteiligung von Läuferinnen und Läufern außerhalb der Ahmadiyya-Gemeinde erreichte somit einen neuen Höchststand, es kamen 1.800,- € an Spenden zusammen und Limburgs Bürgermeister Dr. Hahn lobte als Schirmherr der Veranstaltung erneut das Engagement der Ahmadiyya-Gemeinde für Integration und soziale Projekte.

Nächstes Jahr wieder!


16.06. Auf dem Lahnwanderweg wurde die Lücke zwischen Laurenburg und Obernhof geschlossen. Den kurzen Bericht findet man wieder unter "Free solo".

Am 24.06. findet übrigens der "4. Ahmadiyya Charity walk and run" in Limburg statt. Das Rennen über 5K durch die Lahnauen ist - wie schon in den vergangenen drei Jahren - fest vorgemerkt. Nähere Infos gibt es hier: https://ahmadiyya.de/events/charity-walks/


02.06. Drei Burgen zum Preis von einer

Nach der Woche Flachstreckentraining rund um Molbergen hatte ich heute spontan Lust auf Trails und Höhenmeter und da ich mir sowieso vorgenommen habe, irgendwann einmal den ganzen Lahnwanderweg abgelaufen zu sein - natürlich in Etappen und nicht am Stück - ging es nach Balduinstein und von dort per pedes Richtung Laurenburg. Dieser Abschnitt des Lahnwanderweges gilt als einer der anspruchsvollsten. Am Ende hatte ich - mit ein paar ungeplanten Umwegen - 550 Höhenmeter und 27 Kilometer auf der Uhr.

Details findet man unter "Free solo".

Die Schaumburg


01.06. Back from Molbergen

Falls mal jemand einen Urlaub im niedersächsischen Flachland plant und die Laufschuhe (oder das Fahrrad) mitnehmen will: In der Rubrik "Free solo" gibt es ein paar kleine Tipps für die Gegend rund um Molbergen in der Nähe von Cloppenburg.


16.05. Das Starterpaket für den "Global 6K" (siehe unten) ist heute angekommen. T-Shirt, Startnummer, Flasche u.s.w.

Offiziell müßte ich eigentlich am Samstag die 6 Kilometer laufen, aber da habe ich mich jetzt ganz spontan für den 15. Kaps-Lauf in Solms zum Halbmarathon angemeldet. Den Marathon gibt es da leider nicht mehr, nachdem im letzten Jahr nur noch 25 Leutchen gefinished hatten. Entweder ziehe ich meinen persönlich Global 6K auf Freitag vor, oder ich nutze ihn als Regenerationslauf am Samstag Nachmittag.

 


13.05. An diesem Wochenende war eigentlich Erholung von einem Marathon am Vatertag geplant, aber der war ja wettertechnisch ins Wasser gefallen. Daher war Frustbewältigung bei meinem ersten schnellen Zehner seit drei Monaten angesagt und dafür war der 12. Stadtlauf in Bad Ems genau die richtige Veranstaltung. Flach, schnell, perfekt organisiert und haufenweise alte Bekannte am Start. Mit Platz 18 unter 115 Finishern, Platz 3 in der Altersklasse und 41:04 war ich am Ende absolut zufrieden. 10 Tage nach Mendig und mit einem anspruchsvollen Zehner als Trainingslauf vom Vortag in den Beinen durchaus ausbaufähig. Vielleicht geht „sub 40:00“ doch noch einmal. Notfalls nächstes Jahr in der AK M50.

Einen kurzen Bericht mit ein paar Bildern gibt es natürlich unter "5K, 10K, HM u.s.w."


06.05.   Am 19. Mai findet ein weltweiter Spendenlauf statt. Das Ganze nennt sich "Global 6K", wobei das 6K für die 6 Kilometer steht, die man in Entwicklungsländern durchschnittlich zurück legen muß um an sauberes Trinkwasser zu gelangen. Mit dem Lauf sollen Projekte gefördert werden, um diese Situation zu verbessern. Das läuft folgendermaßen ab: man registriert sich auf der Homepage (siehe unten), bekommt ein Starterpaket mit T-Shirt, Startnummer, Trinkflasche und Sponsorenkleinkram zugeschickt und läuft irgendwann am 19. Mai irgendwo auf der Welt 6 Kilometer. Registriert habe ich mich, jetzt bin ich mal auf das Paket gespannt. Das Ganze macht einen seriösen Eindruck, der Veranstalter weist auf seiner Seite eine ganze Reihe von Qualitätssiegeln nach und wird unter anderem vom "Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" sowie vom UNHCR (Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen) gefördert. Im vergangenen Jahr sollen rund 60.000 Menschen weiltweit mitgelaufen sein. Hier in Deutschland wurde die Aktion unter anderem von mehreren Schulen und christlichen Gemeinden unterstützt.

Nähere Infos unter: https://www.worldvision.de/mitmachen/spendenlauf-fuer-trinkwasser

Wenn zufällig jemand aus der Gegend rund um Limburg ebenfalls mitmachen möchte, kann es oder sie sich ja gerne mal bei mir melden. Falls Interesse besteht, daß wir die 6K zusammen laufen.


03.05. "Ultraläufer haben alle einen an der Waffel", hat ein anderer Ultra mal gesagt. So ganz falsch kann er nicht liegen. Ich bin nämlich heute auf die Schnapsidee gekommen, mich bei Joey Kellys Namibia-Challenge zu bewerben. Wer möchte kann gerne in die Kommentare auf Facebook gehen und meine Bewerbung liken. Ich habe keine Ahnung ob das was hilft.

https://www.facebook.com/Herbacin/posts/1454219941348620

Nicht das ich ernsthaft damit rechnen würde, tatsächlich unter den fünf Verrückten sein zu dürfen, die es nach Namibia schaffen, aber man kann nie wissen. Die Bewerbungsfrist läuft erst am 30.06. ab. Bis jetzt haben etwa 60 Leute ihren Hut in den Ring geworfen. Da sogar in einer bekannten Laufzeitschrift Werbung für diese Challenge gemacht wurde, werden da wohl noch einige dazu kommen.


01.05. Der Maifeiertag ist bei mir schon seit ein paar Jahren für Laufveranstaltungen reserviert. Diesmal ging es zum dritten Mal in die Eifel zum 37. Vulkanlauf nach Mendig und jetzt ist endlich auch mal ein Bericht von dieser gelungenen Veranstaltung fällig. Der Marathon dort ist nämlich ein echter Geheimtip.


26.04. Laufkumpel Jörg ist mit seiner rundumerneuerten Homepage am Start:

www.lebe-lieber-artgerecht.de

Seine Laufschule, ausführliche Berichte von seinen (und natürlich unseren gemeinsamen) Läufen mit vielen Fotos, Ausrüstungstips, Trailküche u.s.w. Eine sehr umfangreiche Seite auf der man mal locker einen ganzen Abend verbringen kann, aber das Stöbern lohnt sich wirklich. Vor allem wenn man auf der Suche nach neuen Strecken rund um den Westerwald und die angrenzenden Mittelgebirge ist.

 

Und wenn wir schon mal bei ganz neuen Sachen sind: am 21.07. findet eine interessante Premiere statt, nämlich der 1. Ultratrail Grauer Kopf. Rund 67 Kilometer und über 1.400 Höhenmeter im schönen Nassauer Land. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen und die Anmeldebestätigung ist auch schon da. Nähere Infos gibt es hier:

https://ultramarathon-grauer-kopf.de/ausschreibung/

Das Ganze ist ein privater Einladungslauf und die Organisation macht einen absolut professionellen Eindruck. Könnte richtig toll werden. Die Fotogalerie verspricht Trail, Trail und noch mehr Trail. Einen Teil der Strecke sind Jörg und ich zufälligerweise vor zwei Wochen bei unserer Vier-Täler-Tour rund um Nassau (siehe unten) gelaufen und unser Eindruck von der Gegend war absolut positiv.


15.04. Heute war endlich die seit längerem geplante Vier-Täler-Tour rund um Nassau, Singhofen und Obernhof an der Lahn fällig. Eine wirklich herrliche Strecke die einen Bericht mit vielen Bildern wert ist. Und den findet man unter „Projekt free solo“.


08.04. Noch drei Wochen bis zum Vulkanmarathon in Mendig und da Laufkumpel Jörg verhindert war, kam mir die 45. IVV-Volkswanderung rund um Waldems ganz recht, zumal ich dort bisher noch nicht gelaufen bin. Im Angebot waren Strecken zu 6, 10 und 20 Kilometern für die Fußgänger sowie 30K für die Radfahrer. Da ich nicht sicher war, ob die Radstrecke für Läufer geeignet ist, nahm ich einfach nacheinander die beiden langen Strecken in Angriff.

Blick zum Feldberg. Ganz so hoch ging es nicht hinaus, aber 675 HM mußten auch erst mal gelaufen werden.

 

Here may be dragons ... äh ... trails

   

Die kurze Runde war verhältnismäßig harmlos, aber die lange Runde hatte es auf der zweiten Hälfte in sich und bot genug Abwechslung. Nur die letzten drei Kilometer bis zurück nach Waldems waren etwas eintönig - flach und steinig oder flach und asphaltiert.

Großes Lob übrigens an die Organisatoren. Sehr gute Streckenbeschilderung, gute Platzierung der Kontrollstellen, Parken war auch kein Problem. Materialtechnisch hatte ich mich diesmal für meine Allrounder entschieden und bin damit gut zurecht gekommen. Bei Regenwetter wären geländegängige Schuhe besser gewesen, aber zum Glück war es endlich mal wieder völlig trocken auf der Strecke. Der ausrichtende Verein dürfte auch zufrieden gewesen sein. Ab 11:00 war die Hölle los. Zum Glück war ich ziemlich früh unterwegs gewesen.


02.04. Die Tage werden länger, die Trainingsläufe auch. Und da Laufkumpel Jörg seinen ersten Saisonhöhepunkt noch vor sich hat, waren heute 25 anstrengende Kilometer im Daadener Land auf dem Gruben-Wanderweg rund um Herdorf fällig. Den Bericht mit ein paar Bildern gibt es unter "Projekt Free solo" zu lesen.

 


26.03. Jetzt hat mich die Grippewelle also auch erwischt. Wochenlang hat mein Immunsystem sich tapfer gewehrt, aber dann war schluß. Leichtes Fieber, Gliederschmerzen, Schnupfen ... das volle Programm.

Derzeit also Laufpause bis alles völlig auskuriert ist und nur ein bischen Frühjahrsputz auf der Homepage.

Nächstes Ziel auf den längeren Strecken ist jetzt der Vulkanmarathon in Mendig (Eifel) am 01.Mai


17.03. Der 6. Wiedtal Ultra Trail (WUT) hat gehalten, was er versprochen hat. Eine absolut geniale Veranstaltung. Die Strecke war anspruchsvoll aber in besserem Zustand als befürchtet, die Streckenverpflegung (inklusive Kaffee, Pellkartoffeln und Käsebrote) war viel besser als bei manchen Großveranstaltungen. Dazu viele interessante Gespräche unterwegs und zum Abschluß die "Sieger"ehrung beim gemeinsamen Abendessen. Nett gemacht war auch die Ultrataufe für vier Neulinge auf den Distanzen jenseits des Marathons bei Kilometer 43.

--- Bild aus Sicherheitsgründen (DSGVO) entfernt ---

Eigentlich müßte ich ja einen ausführlichen Bericht schreiben, aber da ich ständig kalte Finger hatte und nicht ständig das Handy aus dem Rücksack fummeln wollte, hat es nur für zwei Bilder gereicht. Außerdem führte ein Teil der Strecke über den Klosterpfad und den bin ich schon mal mit Jörg gelaufen (siehe den entsprechenden Bericht). Und zu guter letzt gibt es eine ganze Reihe sehr guter Berichte auf der Veranstalterseite (www.mut-zum-wut.de/) und auf der Seite von meinem Laufkumpel Jörg.

Für 2019 ist der WUT schon mal vorgemerkt.


10.03. Nachdem man sich in den letzten Wochen beim Laufen regelmäßig den Allerwertesten abgefroren hat, ging es heute bei schönstem Laufwetter nach Herborn. Den Bericht von der 37. Dillblick-Wanderung findet man unter den Freundschaftsläufen. Das Bild täuscht. Am Ende wurde es richtig schön.


24.02. Diesmal gibt es in der Rubrik „Projekt Free solo“ einen kleinen Ausflugstip für das Lahn-Dill-Bergland, nämlich den Wanderweg „Auf Bergmannspfaden“.

 


18.02. Diesmal gibt es einfach ein paar Bilder aus den letzten Wochen, bei denen es nicht zu einem Bericht gereicht hat

Das Mühlrad an der Lahn unterhalb des Domfelsens. Völlig mit Eis überzogen aber immer noch in Bewegung. ich war auch nicht der einzige, dem dieses Motiv gefallen hat.

Langer Trainingslauf mit Jörg rund um den Knoten bis hoch zum Gipfel. Dauerfrost, Wind, ein Schneeschauer und teilweise 15 cm Pulverschnee. Trotzdem ein Erlebnis. Auf Jörgs Seite www.joerg-laeuft.de gibt es inzwischen einen sehr schönen Bericht zu dieser Tour.

Das Denkmal von Adolf Weis, dem Erfinder des Grußes "Hui! Wäller? Allemol!", kurz hinter dem Knoten (Westerwald)


04.02  Durch Höhlen und Schluchten ging es heute auf dem gleichnamigen Rhein-Mosel-Eifel Traumpfad gemeinsam mit Jörg und Nanuk. "Nur" 13 Kilometer, aber eine der schönsten Strecken, die ich bislang gelaufen bin. Landschaftlich einfach nur traumhaft, die Strecke schön anspruchsvoll und ein paar Sehenswürdigkeiten als kostenlose Zugabe. Den Bericht mit einigen Fotos gibt es auf der Seite "Projekt free solo".

 


02.02.     2. Laufstall Nightrun in Weilburg-Kubach

Bei 3 Grad und leichtem Nieselregen waren diesmal nur fünf hartgesottene am Start, aber Spaß hat es trotzdem gemacht, auch wenn die Streckenbeschaffenheit bei jeder Wildschweinrotte Jubelstürme ausgelöst hätte. Über unbefestigte Wege ging es gleich in den Wald, vorbei an der Kristallhöhle, der schön beleuchteten Burg Freienfels und dem Schneewittchenbaum. Woher das Gewächs seinen Namen hat, konnte ich leider noch nicht herausfinden. Nach einer kleinen Crosslaufeinlage ging es nach 10 Kilometern wieder zurück nach Kubach. Conny hat in der Zwischenzeit für heißen Tee und eine kleine Stärkung in Form von Brötchen, Würstchen und Gebäck gesorgt. Das kann man sich gefallen lassen.

Ganz nebenbei hat mir Thomas dann auch noch erzählt, daß er – sobald es abends wieder etwas länger hell ist – einen regelmäßigen „after work run“ anbieten möchte. Finde ich klasse. So etwas hat hier in der Gegend bislang noch gefehlt.

Fotos habe ich diesmal keine gemacht, aber auf der HP vom Laufstall-Weilburg sowie auf Facebook sollten demnächst welche zu finden sein. Das Bild von unseren Schuhen nach dem Lauf spricht Bände.


27.01.

Nebel umschließt dich
Der Wind trägt nur die Stille
Allein mit dem Weg

Bei einem langen eher eintönigen Trainingslauf kann man ruhig auch mal einen Haiku dichten. Wer einen passenden parat hat (am Besten mit irgendeinem Bezug zum Laufen), möge sich keinen Zwang antun. Einfach eine kurze Mail an mich schicken. Nur ein paar kleine Bedingungen: Der Haiku sollte schon wie ein ernstgemeinter Versuch wirken (also bitte keinen Schweinkram), er sollte nicht abgekupfert sein und ich darf den Namen des Autors nennen (Anonym ist nicht).


21.01.   Die 75. IVV-Volkswanderung der Wanderfreunde Dietkirchen rund um Limburg wurde an diesem Wochenende gleich mal für zwei lange Trainingsläufe genutzt. Einmal 25K und einmal 22K - jeweils mit rund 340 Höhenmetern. Start wäre eigentlich wieder an der Markthalle in der Ste-Foy-Straße gewesen, aber da ich keine Lust hatte, mit dem Auto nach Limburg zu fahren, bin ich einfach in Gückingen los gelaufen. Und da ich nicht zwei mal die gleiche Strecke laufen wollte, habe ich noch ein paar Abstecher rund um das Tal Josaphat und den Eduard-Horn-Park eingestreut, was bei einigen Wanderern für verwunderte Blicke gesorgt hat. Zum Glück kam niemand auf die Idee, mir nachzulaufen. Die Streckenbeschilderung war aber auch wieder vorbildlich.

Linkes Bild: Blick vom höchsten Punkt des kleinen Kreuzweges zum Dom.

Rechtes Bild: Da habe ich 20 Jahre lang in Limburg gewohnt und bin dort schon so oft gelaufen, aber das Marienbild ein Stück abseits hinter der Kreuzkapelle habe ich heute zum ersten mal gesehen. Normalerweise läuft man auf der Rückseite vorbei wenn man aus Richtung Schutzhütte kommt oder man läßt es im wahrsten Sinne des Wortes links liegen, wenn man den großen Kreuzweg hinauf läuft. Es lohnt sich also doch immer wieder von bekannten Pfaden abzuweichen.

 

Die Strecke führte weiter nach Linter, einmal um den Ort herum und am Mensfeldener Kopf vorbei hinüber nach Holzheim. Auch die Wanderfreunde von der Bundeswehr und die aus den Niederlanden waren wieder mit dabei. Ich schätze, daß am heutigen Sonntag locker 500 Leute unterwegs waren. Nicht schlecht für die Jahreszeit.


14.01.   Wäller Tour "Augst"

Nachdem das Wintertraining in den letzten Wochen eher ereignislos vor sich hin gedümpelt ist und ich über jeden galaufenen Kilometer froh war, wurde es heute endlich mal wieder interessant. Laufkumpel Jörg hatte nämlich die Idee, die Wäller Tour "Augst" (benannt nach der Kapelle Maria in der Augst) auszuprobieren. Außerdem schlossen sich uns noch Conny und Thomas vom Laufstall Weilburg (www.laufstall-weilburg.de) an.

Los ging es am Ortsrand von Neuhäusel und dann immer der bekannten Beschilderung mit dem weißen "W" nach 15K rund um Eitelborn und Kadenbach.

Blick zurück auf Neuhäusel.

Der erste Teil der Strecke ist nicht gerade spektakulär aber gut um sich einzulaufen. Danach geht es immer wieder über schöne zum Teil anspruchsvolle Trailpassagen, an Bachläufen entlang und das Ganze mit rund 380 Höhenmetern hoch und wieder runter. So gut wie kein Asphalt und viele unbefestigte Abschnitte. Durch den Sturm von Anfang Januar lagen noch ein paar Bäume quer über dem Weg, stellten aber keine ernsten Hindernisse dar.

 

 

Nächster Halt ist die Ruine der Sporkenburg. In Neuhäusel gibt es zwar den Volkslauf "Rund um die Sporkenburg", aber bei dem bekommt man das alte Gemäuer nur aus der Ferne zu sehen.

 

   ---  Bils aus Sicherheitsgründen (DSGVO) entfernt -----

Wer möchte kann kurz hinter der Burg auch einen kurzen Abstecher zu der oben erwähnten Kapelle machen oder die Tour verlängern in dem man zwischendurch auf den Limespfad (erkennbar an dem schwarzen Römerwachturm) wechselt.

Über die Schilder für den Pilgerweg Schönstatt bin ich heute zum ersten Mal gestolpert. Über den muß ich bei Gelegenheit mal recherchieren.

Fazit: Wie einmal ein richtig schöner Sonntagslauf auf einer Strecke, die es wert war und das Ganze auch noch in netter Begleitung. Für einen Lauf mit Tempo ist die Strecke für meinen Geschmack zu anspruchsvoll, für einen lockeren Genußlauf aber genau richtig. Inklusive Burgbesichtigung waren wir rund zwei Stunden unterwegs. Wanderer sollten sich eher auf drei Stunden einstellen. Die Beschilderung hat die von den Wäller Touren gewohnte hohe Qualität. Verlaufen ist praktisch unmöglich.

Nähere Informationen zu dieser Tour inklusive gpx-track gibt es hier:

https://www.outdooractive.com/de/wanderung/westerwald/waeller-tour-augst/4055201/#dmdtab=oax-tab1


30.12. Die Veranstaltungsseite für den "2. Sunrise to sunset" wurde auf 2018 umgestellt und aktualisiert.


24.12. Ich wünsche allen Besuchern dieses Blogs besinnliche Feiertage und ein gutes neues Jahr. Das Grußwort auf der DUV-Homepage hat mir so gut gefallen, daß ich es einfach mal zitiere.

„Lebe so, dass du sagen kannst:
Die Vergangenheit ist Geschichte,
die Zukunft ein Geheimnis,
doch dieser Augenblick
ist ein Geschenk.“
(Aus Indien)


23.12. Bei eher anspruchlosen, flachen und asphaltlastigen 21 Kilometern über den Lahnwanderweg kann man entweder darüber nachdenken, wie viele Kalorien so ein Lauf im Hinblick auf das Essen an den Feiertagen verbrennt (so etwa 1000, Thema erledigt) oder man kann sich tiefschürfende Gedanken über die Todsünde der (körperlichen und geistigen) Faulheit machen. Das Ergebnis findet man in der Rubrik „Laufend philosophisches“.


04.12. Und weiter geht es mit dem Wintertraining. Gemeinsam mit Jörg und Nanuk war diesmal die Buchfinkentour rund um Gackenbach in der Nähe des Gelbachtales fällig. 15 anspruchsvolle Kilometer bei herrlichem Winterwetter und viel Schnee. Und der passende Kurzbericht findet sich wieder in der Rubrik „Free solo“.


26.11. Wenn das Wetter mal besser ist als die Vorhersage, dann sollte man das auch gleich ausnutzen. Heute ging es über den Dörsbach-Mühlenweg und den Bericht findet man in der Rubrik „Free solo“.


18.11. Wintertraining und Crossläufe gehören irgendwie zusammen. Meine Lieblingsdisziplin ist der Cross nicht unbedingt - ich mag es normalerweise lieber etwas länger - aber unter den Crossläufen hier in der Gegend ist mir der Herbstcross in Neuhäusel (früher Eitelborn) am liebsten. Da es von 2014 schon einen ausführlichen Bericht gibt, kann ich mich kurz fassen. Es gibt eine neue Strecke, Start und Ziel ist jetzt - analog zum Lauf um die Sporkenburg im Sommer - das Augst-Stadion in Neuhäusel. Die Organisation war erneut top, pünktliche Starts, keine lange Warterei auf die Siegerehrung und für die AK-Sieger gab es diesmal sogar Laufjacken von Tyron zu gewinnen. Für läppische 5,- € Startgeld absolut top. Der Seniorenlauf für die Altersklassen ab M45 (die Frauen haben ein separates Rennen für alle AK) war mit 24 Läufern sogar recht stark besetzt.

Weitere Infos gibt es hier: https://www.tveitelborn.de/veranstaltungen/crosslauf/

Und hier noch zwei Bilder von der neuen Strecke direkt hinter dem Augst-Stadion.

      

 


13.11. „Flash“ hat ein neues Zuhause!

Meine Lieblingsrennsocke aus dem Tierheim hat es endlich geschafft und sich bei einem netten Ehepaar eingeschmeichelt. Wurde aber auch Zeit. Ich muß zugeben, daß ich in den letzten beiden Wochen einen großen Bogen um das Tierheim gemacht habe, weil es einfach zu deprimierend war, den knuffeligen Kerl immer wieder in sein Gehege bringen zu müssen.

Dafür hatte ich heute erstmals „Ben“ an der Leine. Er ist etwa 7 Jahre alt, hat aber noch ordentlich Bewegungsdrang und ist ein Mix aus Border-Collie und Berner Senner. Er hat nicht den Speed von Flash, läuft aber dafür schön konstant und ausdauernd, zerrt nicht groß an der Leine und hat mit anderen Hunden, denen wir begegnet sind auch keinen Stunk angefangen. Also auch ein passender Begleiter für einen lockeren Lauf durch den Wald. Mich hat er jedenfalls gleich angeschmust.


05.11. Um offizielle Laufveranstaltungen mit Verkleidungspflicht mache ich immer noch einen großen Bogen, aber der außerplanmäßige Feiertag am Dienstag wurde trotzdem für einen gepflegten Helloween-Run mit Jörgs Lauftreff über den Lahnhöhenweg mit anschließendem Brunch ausgenutzt.

Blick vom Katzenkopf hinunter auf Balduinstein. Und das war nur die erste Hälfte des Anstiegs hinauf nach Hausen.

Ansonsten steht das Wintertraining derzeit unter dem Motto „Trails die du noch nie gelaufen bist.“ Einmal rund um Limburg (leider mit zwei unerwarteten Sackgassen, da man immer noch mit dem Abriß der alten Autobahnbrücke über die Lahn beschäftigt ist) und einmal durch das Waldstück südlich des Aartals. Sogar in Gegenden in denen man schon ein dutzend Mal gelaufen ist, finden sich doch immer noch unbekannte Pfade und Trails. Immerhin kamen so in zwei Tagen 40 Kilometer zusammen. Geht doch smiley


03.11. In der Rubrik "Laufend philosophisches" habe ich mir ein paar kurze Gedanken über lange Sololäufe gemacht


29.10. Heute war wieder einmal der Winterzeitlauf in Koblenz-Oberwerth fällig. Das ist ein von Meddys Lauftreff organisierter Freundschaftslauf, bei dem man zwischen 08:00 und 12:00 Gelegenheit hat, auf einer 3,1 Kilometer langen Runde am Rhein Kilometer zu sammeln. Als langer oder extralanger Trainigslauf ganz OK. Die Strecke ist topfeben und besteht zu 90% aus befestigten Rad- und Wanderwegen, der Rest ist asphaltiert und ein Stück geflastert. Start und Ziel ist direkt an der Conlog-Arena, wo man auch kostenkos parken kann. Am Rhein entlang geht es zuerst bis zur Koblenzer Brauerei und entlang der Bahnlinie wieder zurück. Nicht gerade spektakulär, aber dafür findet man immer wieder mal jemanden für ein Schwätzchen. Vor allem wenn man gelegentlich als Streckenguide für Neulinge herhalten darf.wink

Für 4,- € Organisationsbeitrag bekommt man eine Getränkeflatrate mit Tee und Wasser und man kann sich eine Urkunde im Internet ausdrucken. Den passenden Sommerzeitlauf gibt es übrigens auch noch – voraussichtlich wieder am 25.03.2018.

Nähere Infos unter: www.meddys-lwt.de/


28.10. „Zählt der Lauf überhaupt?“ Diese Frage kam irgendwann bei einer Geburtstagsfeier auf und ich dachte, ich gehe ihr in der Rubrik „Laufend philosophisches“ mal nach.

 


22.10. Da mit dem WET der letzte fest geplante Saisonhöhepunkt weggefallen ist, werde ich mich jetzt ganz langsam ins jährliche Wintertraining trudeln lassen. Vielleicht laufe ich noch das obligatorische Crossrennen oder den letzten schnellen 10er des Jahres, aber ansonsten steht ab sofort die Vorbereitung auf das nächste Jahr auf dem Plan. Also nach Möglichkeit pro Woche ein längerer aber gemütlicher Lauf, entweder mit den Laufkumpels, bei einer der vielen Winterlaufserien oder beim IVV.

Den Anfang machte gestern ganz spontan der IVV-Halbmarathon in Herborn-Seelbach. Anspruchsvolle 580 Höhenmeter hoch und wieder runter, Landschaft pur, keine erwähnenswerten Sehenswürdigkeiten aber dafür entspannte Stimmung im Herbstwald mit ein paar schönen Trails. Genau das Richtige um einfach mal für zwei Stunden abzuschalten.

Links: Herbstimpression aus dem Lahn-Dill-Bergland

Rechts: Das wäre die Abkürzung für die Hardcore-Trailer gewesen (ich habe es mir verkniffen)

    


20.10. Aufgrund der geringen Resonanz mußte der 2. Westerwaldsteig Endurance-Trail vom Veranstalter leider abgesagt werden. Möglicherweise soll er im kommenden Jahr mit einem geänderten Konzept wieder stattfinden.


15.10. Und weiter geht es mit den Trainingsläufen für den Westerwaldsteig Endurance-Trail - auch wenn die Veranstaltung unter keinem guten Stern zu stehen scheint (mehr dazu in zwei Wochen). Heute ging es über anstrengende 21 Kilometer mit mehr als 700 positiven Höhenmetern über die Iserbachschleife rund um Anhausen. Ein paar Bilder und ein paar kurze Worte findet man auch diesmal in der Rubrik „Projekt Free solo“.


08.10. In der Rubrik „Projekt Free solo“ gibt es nach längerer Zeit mal wieder eine Empfehlung für einen Premiumwanderweg, nämlich den Saynsteig, den Laufkumpel Jörg und ich heute im Rahmen der Vorbereitung für den WET absolviert haben.


06.10. In der Rubrik "5k, 10K, HM" gibt es einen kurzen Bericht von der Schlammschlacht beim 7.Westerwaldsteiglauf am Wiesensee


01.10.      Die große Knotenrunde

Richtung WET helfen nur lange Läufe und diesmal hatte Thorsten die Wahl der Qual. Er entschied sich für eine seiner Hausrunden, nämlich die große Knotenrunde über 30 Kilometer und 540 Höhenmeter. Start und Ziel waren an der Skihütte direkt am Knoten, von dort ging es vorbei an der Krombachtalsperre, Rehe, Rennerod, Westernohe und Mittelhofen zurück nach Mengerskirchen. Eine sehr schöne Strecke mit zwei langgezogenen aber gut laufbaren Anstiegen und mit dem Wetter hatten wir auch Glück, auch wenn der Nebel stellenweise die eine oder andere schöne Aussicht vermasselte. Nach glatt drei Stunden waren wir wieder auf dem Parkplatz - pünktlich bevor es anfing so richtig mühselig zu werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



28.09. In der Rubrik "Free solo" findet sich ein kurzen Bericht über eine richtig schöne Trainingswoche an der Mosel. Die Gegend rund um Leiwen kann ich jedem Läufer, der es auch mal anspruchsvoll mag nur empfehlen.


22.09. Der Bericht vom 38. Stundenlauf des LCM ist fertig (siehe "5K, 10K, HM u.s.w."). Hat überraschend viel Spaß gemacht, aber das klassische Bahnlaufen ist trotzdem nichts für mich.


21.09. In der Rubrik "Laufend philosophisches" motze ich diesmal über politische Kommentare in Laufzeitschriften

Außerdem findet heute der 38. LCM Stundenlauf in Mengerskirchen statt. Eine Stunde im Renntempo über die Tartanbahn ist für einen begeisterten Landschaftsläufer fast die Höchststrafe aber manche Sachen muß man einfach mal ausprobieren.


17.09. Zum einen gibt es einen kurzen Bericht vom gestrigen 10. WETON-Benefizlauf bei den Freundschafts- und Spendenläufen und zum anderen sind es nur noch sechs Wochen bis zum Westerwaldsteig Endurance Trail (WET). Da ist am Wochenende Laufen mit Vorbelastung angesagt. Immerhin geht es Ende Oktober über drei Etappen und 108 Kilometer. Heute war daher zum Abschluß der Trainingswoche noch ein längerer Lauf auf dem Halfterweg fällig. Leider alleine, da alle potentiellen Mitläufer noch an den Nachwirkungen der ersten Erkältungswelle des Jahres leiden.

Diesen Zuweg zum Halfterweg (oben im Bild) oberhalb von Heistenbach kannte ich noch gar nicht.


Der "Trail Rock 24" lebt !!

Auch wenn der TR24 erst zweimal stattgefunden hat, ist dieser Spendenlauf  für mich irgendwie etwas Besonderes. Angefangen von Jörgs emotionalen Ansprachen zu Beginn der Veranstaltung über das Zeltlager an der Dornburg bis zu der Atmosphäre, wenn man morgens vor Sonnenaufgang mit der Stirnlampe über den Blasiussteig läuft. Hier wurden in den letzten beiden Jahren tolle Bekanntschaften unter Läufern geschlossen und dicke Bretter auf der Ultrastrecke gebohrt.

In diesem Jahr stand der TR24 unter keinem guten Stern. Zuerst der bürokratische Verwaltungswahnwitz, dann der Bau von Windrädern direkt am Blasiusteig mit der damit verbundenen Streckensperrung und jetzt fiel auch noch der Cheforganisator himself mit einer Grippe aus. Damit war der TR24 für 2017 endgültig und offiziell in der Tonne. Schade.

Aber irgendwie habe ich keine Lust ohne den TR24 in die Herbstsaison zu gehen. Daher meine Ansage: Ich werde am kommenden Samstag (09.09.) zur gewohnten Startzeit um 14:00 an der Dornburg stehen und dort einen kleinen persönlichen TR24 (also eine gepflegte 20K-Runde auf dem Blasiussteig) laufen. Wer zufällig in der Gegend ist oder sowieso beim TR24 mitlaufen wollte oder sich jetzt kurzfristig entschließt - ganz egal, einfach vorbei kommen und inoffiziell mitlaufen. Mal schauen ob wir diese tolle Veranstaltung doch noch am Leben erhalten können und der TR24 2018 in irgend einer Form wieder stattfindet.

Nachtrag 09.09.

07:00 Petrus denkt sich "Wenn der TR24 in diesem Jahr ausfällt, kann ich ja auch den Hahn aufdrehen. Also Wasser marsch." Das ich zwei Stunden später die übliche Samstagsrunde mit "Flash" laufe (der übrigens immer noch ein neues Herrchen sucht) ist wohl egal. Danke für die Dusche.

12:00 Petrus liest zufällig den Eintrag auf meiner Homepage und beschließt, daß es für heute genug geregnet hat.

14:00 Nur die harten laufen den Trail Rock auch dann, wenn er eigentlich gar nicht stattfindet. Thorsten und ich haben den Parkplatz an der Dornburg für uns allein und Petrus nickt wohlwollend. Aus den gemeldeten 13 Grad mit Regenschauern werden 17 Grad und es kommt die Sonne heraus. Geht doch.

15:58 Zurück an der Dornburg, nett gequasselt und lustige Pläne für den Rest des Jahres gemacht. Wenn wir das durchziehen, was wir heute besprochen haben, hat sich die Runde auf jeden Fall gelohnt. Als erstes soll die große Runde um Mengerskirchen angegangen werden. Schaun mer mal.


13.09. Für den langen Lauf am Wochenende mußte ich mal wieder den IVV ausnutzen. Diesmal ging es über 30K rund um Greifenstein und den kurzen Bericht mit ein paar Bildern findet man unter den Freundschaftsläufen.


01.09. In Weilburg hieß es heute zum 2. Mal "Run happy" beim Integrationslauf des Vereins Integration e.V. mit Cheforganisator Olaf Behrens. Von 11:00 bis 17.00 konnte man wieder auf einer schönen Trailrunde am Ortsrand von Weilburg Kilometer sammeln und am Ende noch ein Rennen über 3.333 Meter rund um den alten Sportplatz mitnehmen.

Der Windhof, der dem Sportplatz seinen Namen gibt ist übrigens ein ehemaliges Jagdschloss, das jetzt die Technikerschule und ein dazu gehöriges Wohnheim beherbergt.

  --- zwei Bilder aus Sicherheitsgründen (DSGVO) entfernt ---

Im kommenden Jahr soll es diese schöne Veranstaltung zum 3. Mal geben. Der genaue Termin steht noch nicht fest, aber es soll wohl Mitte September sein.


Die Kunst der Regeneration

27.08. Nach vier etwas anstrengenderen Wochen mit einem Ultra und einem Marathon zum Abschluß war jetzt erst einmal Regeneration angesagt. Da kam ein lockerer Sonntagslauf mit Jörgs Lauftreff gerade recht. Über 12K und 130 Höhenmeter ging es über den Einricherlebnispfad südlich von Katzenelnbogen. Dort gibt es übrigens ein kleines aber feines Netz von gut ausgebauten und genauso gut ausgeschilderten Wanderwegen. Von 7K bis 34K ist alles dabei.

Links: ein Teil der gut gelaunten Gruppe im ersten leichten Anstieg Richtung Fischbach

Rechts: das Fliegerkreuz kurz vor Katzenelnbogen zum Gedenken an die Besatzung eines amerikanischen Flugzeugs, das hier im 2.Weltkrieg abgestürzt ist.

     --- Bild aus Sicherheitsgründen (DSGVO) entfernt ---


Der 1. Spendenlauf für das Limburger Tierheim ist gelaufen.

37 Teilnehmer mit zwei Beinen, 7 Teilnehmen mit vier Pfoten, 70 gelaufene Runden = 350 gelaufene Kilometer, 470 € Spendeneinnahme (zuzüglich zwei Überweisungen in nicht bekannter Höhe, die direkt an den Tierschutzverein getätigt wurden).

An dieser Stelle einen ganz großen Dank, an alle die dabei waren – egal ob als Läufer oder im Orgateam – und an alle, die bereits im Vorfeld unterstützt und Werbung gemacht haben.

Der Bericht mit ein paar Bildern ist natürlich auch schon fertig und findet sich auf der Veranstaltungsseite.

Ach ja ....

Es geht nichts über eine professionelle Wadenmassage - irgendwann hatte ich sie dann doch nötig. Und da sagte meine kleine Schwester noch: "Da ist noch eine Muskelverhärtung."

"Auaaarggghh....."

Das sie in ihrem früheren Leben bei Fürst Ottokar dem Grausamen für den Folterkeller zuständig war ist natürlich nur ein böses Gerücht. Nächstes Jahr will sie wieder mitmachen.


14.08. Der Bericht vom gestrigen Ultramarathon-Europacup in Monschau in der schönen Eifel ist fertig.


Hier war ich doch schon mal ?!?

05.08. IVV-Wanderung in Boden (Westerwald, Nähe Montabaur), schöne Gelegenheit für einen mittellangen Trainingslauf auf einer Strecke, die man noch nicht kennt – dachte ich mir zumindest. Beim Blick auf die Ausschreibung hat noch nichts geklingelt und bei der Eingabe der Naviadresse auch nicht (mein Navi ist leider nicht intelligent genug um mir einen dezenten Hinweis zu geben, wenn ich eine Adresse schon irgendwann einmal eingegeben habe). Geklingelt hat es erst, als ich an der Halle stehe und das Kleinhirn sich einen Ast lacht. Genau hier startete nämlich vor nicht ganz einem halben Jahr ein gemütlicher Sonntagslauf mit Jörg und die Strecke folgt natürlich auch noch ziemlich genau der Route, die wir damals gewählt haben. Das ich irgendwo in der Gegend schon mal unterwegs war, wußte ich ja noch, aber an Boden hatte ich einfach keine Erinnerung mehr. Mein Gedächnis ist halt auch keine 40 mehr. Einen Bericht kann ich mir also sparen und allzu viele neue Fotomotive gab es auch nicht. Von den Tongruben abgesehen ist die Strecke nett aber unspektakulär. Dafür habe ich mir den Spaß gemacht, einfach in der Gegenrichtung zu laufen. Ein bischen Abwechslung mußte einfach sein. 


30.07. Nach dem gestrigen Rennen in Neuwied (10K, ziemlich warm, 130 Höhenmeter ruff un runner ...) war heute nur ein kleiner Regenerationslauf mit Flash fällig. Zum Glück war es ihm heute auch zu warm um so richtig Gas zu geben.

Ganz nebenbei: wer noch nie versucht hat, einen Hund zu fotografieren sollte es mal versuchen :-)

"sitz", "bleiben" und "da ist die Kamera" ist fast schwieriger als einen Marathon unter vier Stunden zu laufen.


22.07. Heute wurde mit vollem Einsatz etwas Werbung für den "Sunrise to sunset" Spendenlauf gemacht. Das Gesundheitszentrum Diez ( http://www.diezvital.de/ ) war so nett, mir ein Laufband für einen Halbmarathon zur Verfügung zu stellen. Den Bericht gibt es auf der Seite des Spendenlaufs unter den Updates.

 


09.07. Eigentlich ist das "autofreie Gelbachtal" ja nur bedingt für Läufer geeignet. Die Strecke bietet nicht viel außer Asphalt (OK, die Landschaft ist optisch wirklich nett) und die Biker sind den Fußgängern im Verhältnis 150:1 zahlenmäßig überlegen. Aber die Strecke ist nun mal offiziell auch für Jogger und Walker freigegeben und irgendwie mußte ich den inneren Schweinehund bei Temperaturen knapp an der 30-Grad-Marke heute austricksen um auf meinen wöchentlichen langen Lauf zu kommen (Monschau ist ja nicht mehr so weit weg). Eine Strecke die man normalerweise so nicht laufen kann kam da wie gerufen.

Von Montabaur aus ging es erst einmal über die abgesperrte Landstraße bis kurz hinter Kirchähr ...

... und zurück erst einmal über Trails, die vermutlich selten einen Läufer sehen.

Für die letzten 10 Kilometer Richtung Montabaur entschied ich mich für den ausgeschilderten Wanderweg auf der anderen Seite des Gelbaches. Hier findet man nebenbei den "Reckenthal Skulpturenweg" (Ich muß zugeben, daß ich für diese Art von Kunst nicht wirklich zu begeistern bin). Auf jeden Fall stehen hier insgesamt 27 abstrakte Holzskulpturen. Wer sich ein wenig die Zeit vertreiben will, kann ja mal raten wie die Skulpturen heißen bevor man auf die entsprechende Infotafel schaut.

 

Landschaftlich schlägt der Wanderweg die Landstraße auf jeden Fall um Längen, auch wenn man hier ein paar Extra-Höhenmeter zu laufen hat. Dafür ist es schattiger.

 


01.07. Gestern Abend ging es mit Meddys Lauftreff über den Schwalberstieg an der Mosel. Die Strecke sollte sich jeder mal gönnen, der die Möglichkeit dazu hat. Und den Bericht mit ein paar Bildern dazu gibt es in der Rubrik "Freundschafts- und Spendenläufe".


25.06. Rund um die Sporkenburg wurde gerannt, das Ego gestreichelt und die Altersklasse gewonnen ... und der passende Bericht ist auch fertig (guckst du unter 10K).

Besonders interessant war das nette Gespräch nach dem Rennen mit einem der Sanis vom Roten Kreuz. Kein Läufer aber dafür ein Wanderer der schon mal auf dem GR20 in Korsika unterwegs war und sogar von Kilian Jornets Rekordlauf auf dieser Strecke gehört hat.

 


Heute Morgen war ein kleiner Trainingslauf mit vier Extrabeinen fällig. Da unser Mailo altersbedingt lieber gemütlich mit Frauchen spazieren geht anstatt mit mir durch die Gegend zu rennen, habe ich mal im Tierheim nachgefragt ob Bedarf besteht, einen Hund mit Bewegungsdrang etwas auszulasten. Prompt bekam ich "Flash" an die Leine.

Das der gute nach dem schnellsten Mann der Welt aus den DC-Comics benannt ist, hat seinen Grund. Die 5:00er-Pace läuft er locker und mit viel Begeisterung. Er zieht nicht übermäßig an der Leine und läuft auch nicht im Zickzack sondern brav voran. Nach zwei Kilometern mußte ich ihn zur Sicherheit etwas bremsen, damit er nicht überzieht, auch wenn die Temperaturen heute angenehmer waren als an den Tagen zuvor. Vielleicht wird er ja demnächst an einen Läufer vermittelt. Wenn wir nicht schon einen Hund hätten, wäre er jetzt mir und wenn ich demnächst wieder Zeit habe, werde ich versuchen wieder mal mit ihm zu laufen.


15.06.

Heute mal am frühen Morgen die 20K-Trainingsrunde über den Lahnhöhenweg "verkehrt herum" gelaufen, also nicht wie sonst im Uhrzeigersinn sondern dagegen. Es ist wirklich empfehlenswert, wenn man seine gewohnte Runde einfach mal umdreht. Bei einem abwechslungsreichen Höhenprofil macht schon die geänderte Verteilung der Anstiege und Downhills eine Menge aus und man bekommt einen ganz anderen Blick für die Strecke. Ich hatte teilweise das Gefühl, dort noch nie gewesen zu sein.

Sowohl auf dem Höhenweg als auch nachher unten an der Lahn war übrigens mehr los als am Vatertag. Läufer, Wanderer und Biker in Massen, aber alle schön entspannt und rücksichtsvoll.


10.06. Eigentlich hatte ich mir ja für heute den Brexbachtallauf mit 25K und 600 HM vorgenommen, aber bei 25 Grad im Schatten blieb der innere Schweinehund Sieger nach Punkten. Bekanntlich tötet nicht die Distanz sondern das Tempo und 25K sind nun mal eine Strecke, die ich eher im Wettkampftempo als im gemütlichen Landschaftsmarathontempo angegangen wäre. Das hätte weh getan und außerdem steht nächste Woche ja auch noch der Halbmarathon in Limburg an.

Immerhin hat es für den 3. Taunustrailrun in Selters-Eisenbach gereicht. Geniale Strecke, sehr schöne Veranstaltung. Den Bericht findet man auf der Seite für die kurzen Dinger.


03.06. Nach Tausenden von Laufkilometern und vielen Jahren als Langstreckenläufer war heute endlich mal wieder eine echte Premiere fällig: Mein erster Marathon in meiner alten Heimatstadt Limburg an der Lahn (ja, das mit dem Bischofssitz und der teuren Badewanne).

Den Bericht vom 32. IVV-Europamarathon findet man wie immer auf der Marathon-Seite.


Der Juni wird heiß …

… auch wenn der Wetterbericht für die nächsten Tage eher kühl und unbeständig gemeldet hat. Dafür ist der Juni traditionell einer der Monate mit den meisten Laufterminen im Kalender. Die Phase der Frühjahrsmarathons ist vorbei, es sind noch keine Ferien und so steht vom Waldlauf bis zum Landschaftsmarathon so ziemlich alles auf dem Programm.

  • der 32.IVV-Europamarathon in Limburg am 03.06. ist gesetzt, der Rucksack ist schon gepackt. Der Waldlauf in Hadamar am gleichen Tag ist daher diesmal leider gestrichen
  • vom 09.-11. stehen mit Koblenz (10K um die Conlog-Arena), dem Schinderwaldlauf in Hofheim, dem Taunustrailrun in Eisenbach, dem Brexbachtallauf über 25K und dem Waldlauf in Taunusstein gleich fünf interessante Veranstaltungen auf dem Programm. Da werde ich mich kurzfristig entscheiden. Brexbachtal würde mich derzeit am ehesten reizen
  • am 17.06. wäre mal wieder der Sommernachtslauf in Limburg (findet nur alle zwei Jahre statt)
  • eine Woche später konkurrieren der Biggesee-Marathon (geniale Strecke) und der Apfellauf in Laubus-Eschbach (wurde mir schon mehrfach empfohlen) miteinander.
  • und am 30.06. wären dann am Abend der Burglauf in Eppstein (wollte ich schon letztes Jahr mitlaufen, kam aber etwas dazwischen) oder der Nachtmarathon in Marburg.

Am sinnvollsten wäre sicher ein Wechsel aus langen und kurzen Strecken, wobei ich keinen einzigen der Marathons auf Tempo laufen würde, zumal mir hohe Temperaturen nicht wirklich liegen. Vielleicht Limburg als langen Trainingslauf, Brexbach und der Sommernachtslauf auf eine gute Zeit, Biggesee zum Spaß und dann mal schauen, wie sich die Beine anfühlen.


25.05. Ohne Bollerwagen aber dafür mit Laufrucksack ging es heute am Vatertag über einen Teil des Halfterweges und über den Lahnhöhenweg. Insgesamt 28 Kilometer und über 600 HM. Den Bericht dazu mit ein paar Bildern findet man auf der "free solo"-Seite.

Informationen über alle Radwege rund um Diez findet man übrigens hier:

http://www.urlaub-in-diez.de/wandern-in-diez

 


20.05. Der Kurzbericht vom KAPS-Marathon ist fertig. Viel gibt es nicht zu berichten. War ein netter Trainingslauf und wurde mit 3:56,12 entspannt gefinished. Dafür habe ich wieder ein paar alte Bekannte getroffen. Unter anderem den Olaf, der auch gleich für den 2. Run Happy Integrationslauf in Weilburg am 01.09.17 eingeladen hat. Ist hiermit fest vorgemerkt.

Außerdem habe ich noch eine Einladung für die "Lahn-Dill-Tour 2017" (3 Etappen, 160 Kilometer) bekommen, aber da passe ich lieber. Klingt toll, aber ein Etappenlauf pro Jahr reicht mir.

Wen es interessiert: http://www.dauerlauf-mittelhessen.de/lahn-dill-tour-2017/

So sah es übrigens 2014 aus:

---- Bild aus Sicherheitsgründen (DSGVO) entfernt -----

 


Ganz nebenbei noch die letzte Lücke in meinem Terminkalender gefüllt. Am 13. August geht es zum 6. Monschau-Ultra in die Eifel. Den Marathon dort bin ich vor ein paar Jahren schon einmal gelaufen und der Ultra steht seitdem auf meiner ToDo-Liste und da er in diesem Jahr sogar ein Lauf im Rahmen des Ultra-Europacups ist, bin ich dabei. Wird eine ziemlich kurze Nacht, weil die Ultras bereits um 6:00 an den Start müssen. Man hat zwei Stunden Vorsprung vor den Marathonis, läuft dafür aber erst einmal eine 14K-Extrarunde bevor man in Monschau auf die eigentliche Marathonstrecke geht. Bei 950HM werde ich das Ganze definitiv locker angehen.


Der Spendenlauf für ELA in Lindenholzhausen war der absolute Hammer. Insgesamt rund 520 aktive Teilnehmer (wenn ich richtig mitgezählt habe und ohne die Teilnehmer am Bubble-Soccer) bei den verschiedenen Läufen, der halbe Ort auf den Beinen, volle Unterstützung durch die Ortsvereine und insgesamt ein Riesenfamilienfest bis zum Abend. Glückwunsch!

Einen abschließenden Bericht habe ich noch nicht gefunden, aber das die Grilltheke um 19:00 mangels Material geschlossen werden mußte sagt alles. Für die Organisation der Rennen würde ich 9 von 10 Punkten vergeben. Die Strecke war gut gewählt, nichts für Bestzeiten durch die lange Crosspassage auf der Rückseite des Sportplatzes , aber schön zu laufen und die Stimmung bei jedem Durchlauf war genial.

Auf meiner sportlichen Habenseite stehen ein 2. Platz (1. Platz M45) über 5K (der junge Padawan aus Villmar lief leider in einer anderen Liga und kassierte den Siegerpokal ein) und ein 4. Platz (2. Platz M45) über 10K. Hier war die Konkurrenz aus Brechen, Lindenholzhausen und Mengerskirchen zu stark. Schönen Gruß an Fikreyesus (ja, der heißt wirklich so) und besten Dank für das schöne Duell.


Heute ist ein Rennen ??

Wie ich dazu kam, mit rekordverdächtigen 45 Minuten Vorlauf ein 5K-Rennen zu laufen, kann man in der entsprechenden Rubrik nachlesen. Es war übrigens der 3. Ahmadiyya Charity Walk in Limburg.


Es ist doch immer wieder toll, was man so alles auf einer Trainingsrunde zu sehen bekommt. Und ich rede jetzt nicht vom selten gelaufenen Trail am FKK-Bereich des Baggersees.


„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“ (Hannibal, A-Team)

Dummerweise bin ich nicht Hannibal und das A-Team habe ich auch nie so richtig gemocht (obwohl das Remake ganz nett war). Iserlohn war zwar toll (siehe Bericht auf der „Ultras“- Seite), perfekte Organisation, tolle Stimmung, aber nach 70 Kilometern habe ich den Fehler gemacht, mich für ein Stündchen ins Auto zu legen. Bis dahin lief es sogar einigermaßen rund, aber dann war irgendwie der Ofen aus. Es war saukalt, es war dunkel (trotz der tollen Beleuchtung am Seeufer) und ich hatte keine Motivation mehr. Die letzte Alternative wäre gewesen, sich die Nacht im Auto um die Ohren zu schlagen (an Schlaf wäre vermutlich nicht zu denken gewesen), am nächsten Morgen unmotiviert noch ein paar Kilometer zu laufen und dann völlig übermüdet auf die Autobahn zu fahren. Das lasse ich dann mal lieber.

Persönlicher Fazit: Vielleicht habe ich meine Grenze gefunden, aber vielleicht probiere ich es mit den 100K im nächsten Jahr noch einmal bei einer Veranstaltung, die am frühen Morgen startet. Für dieses Jahr konzentriere ich mich erst einmal auf die beiden Ultras bei Jörg und werde schön locker noch ein paar Marathons laufen. Außerdem gibt es ja auch genug schöne Ultras irgendwo zwischen 50 und 70 Kilometern. Und in Iserlohn habe ich nächstes Jahr wieder meine Campingausrüstung dabei.

Nachtrag: Pech gehabt. Der Stadtwerkelauf ist für 2018 abgesagt, soll aber möglicherweise 2019 wieder stattfinden.

   


„Wenn die Premiere richtig gut laufen soll, muß bei der Generalprobe etwas schief gehen“, heißt es beim Theater. Meine Generalprobe für den Stadtwerkelauf in Iserlohn war der 15. Weiltalmarathon. So richtig schief gelaufen ist eigentlich nichts, aber so richtig rund lief es irgendwie auch nicht, obwohl ich in 4:07 ziemlich in genau dem von mir geplanten Zeitfenster ankam. Vielleicht war es zu kalt, vielleicht zu windig. Immerhin keinerlei muskuläre Beschwerden, nicht den Hauch eines Muskelkaters am nächsten Tag und die undefinierbaren Schmerzen im Sprunggelenk, die vor drei Wochen bei einem langen Lauf auftraten, sind auch nicht mehr aufgetaucht.

Iserlohn kann also kommen.

    ---  Bild aus Sicherheitsgründen (DSGVO) entfernt ---

Der Anstieg am Treisberg bei Kilometer 6. Zum Glück geht es den Berg nur zur Hälfte hinauf. Das Foto aus Weilmünster ist leider nichts geworden. Da war diesmal richtig gute Stimmung.

 


Wer glaubt, daß IVV-Veranstaltungen hauptsächlich auf planierten Wald- und asphaltierten Wanderwegen stattfinden, dem sei der IVV-Marathon in Rhaunen (Hunsrück) empfohlen. Gleich am Ortsausgang geht es nämlich auf die ersten Trails.

          

Ein paar Passagen läuft man natürlich auch aus Asphalt, aber zum Ausgleich geht es an anderer Stelle über den herrlichen Saar-Hunsrück-Steig.

    

An der Streckenbeschilderung gab es nichts auszusetzen, die Organisation war perfekt, wie bei fast allen IVV-Veranstaltungen.

 


Heute gibt es mal zur Abwechslung einen Tip zur Thema "Verpflegung auf langen Läufen" wenn es keinen Support gibt.

Gibt es als 250g-Packung für 1,99 € beim Aldi.

Nahrhaft, gut bekömmlich, unempfindlich für höhere Temperaturen und die Verpackung läßt sich mit einem eingebauten Klebestreifen problemlos wieder verschließen. Wurden heute beim IVV-Marathon in Rhaunen (Hunsrück) getestet. Die ganze Packung bringt es übrigens auf 710 Kcal. Schmecken aufgrund des hohen Gehaltes an Fruchtzucker natürlich sehr süß, was vielleicht nicht jedermans Geschmack ist. Im Kühlschrank soll die geöffnete Packung eine Woche haltbar sei


Zeit für einen Plan

Noch vier Wochen bis zum ersten echten Saison-Highlight, dem Iserlohner Stadtwerkelauf rund um den Seilersee. Ein 24-Stunden-Spendenlauf, der mir schon seit dem Wintertraining im Kopf herum geistert. Der Grund dafür ist ganz einfach - ich will zum ersten Mal versuchen, 100 Kilometer weitgehend nonstop zu laufen (beim Trail Rock habe ich mich mit Schlafpause über diese Distanz gemogelt) und da wir hier nicht beim A-Team sind ("Es gibt keinen Plan B", Hannibal) ist es vielleicht besser, diesmal mit etwas Konzept und Reserveplan zu laufen, statt einfach wild drauflos wie am Blasiussteig.

Die Grundtaktik ist recht einfach. Gemütlich laufen, keinen Kilometer schneller als 6:00 und bei ersten Anzeichen von Erschöpfung dynamische Gehpausen einlegen. "Die große Kunst des langsamen Laufens" sozusagen, wie sie Jörg und ich seit Wochen regelmäßig auf unseren Trainingsläufen zelebriert haben. Klingt simpel, aber interessant wird es (gestartet wird um 12:00) wenn es langsam dunkel wird. Das wird für mich mentales Neuland ("Here may be dragons").

Plan A würde somit bedeuten, die 100K in maximal 12 Stunden zu absolvieren, natürlich ohne Schlafpausen und ohne größere Pausen an der Verpflegungsstelle. Das wäre schon ein Ding und würde beim Familiengrillen am 01.Mai für eine stolzgeschwellte Brust sorgen.

Plan B wäre fast das Gleiche, aber mit 2-3 größeren Pausen, immer noch ohne Schlafpause und in - sagen wir mal - 13 Stunden (meinetwegen auch 14). Wäre auch noch super. Ich will mich ja schließlich nicht für den Spartathlon qualifizieren (ergänzender Hinweis des Autors: um dort überhaupt mitlaufen zu dürfen muß man ein 100K-Rennen unter 10 Stunden finishen). Wer mich von den Luschen am 01.Mai fragt, wie schnell ich gelaufen bin kann mich dann sowieso mal gernhaben.

Plan C ist dagegen schon das Eingeständnis einer kleinen persönlichen Niederlage. Laufen bis es nicht mehr geht (70K? 80K? 90K?) und nach ein paar Stunden im Zelt noch ein paar Kilometer nachlegen (vielleicht bis die 100 voll sind) oder auch nicht. Ich weiß natürlich, daß sich solche Läufe nie perfekt kalkulieren lassen. Das Wetter muß wenigstens ein bischen mitspielen, man darf bei der Verpflegung keinen Fehler machen und definitiv keinen schlechten Tag erwischen. Kein Teil der Maschine, die sich Organismus nennt, darf frühzeitig schlapp machen. Ich rede hier immer noch von einer Mörderstrecke, aber es wären eben nicht die magischen 100K.

Und wie sagte schon der Kaiser: "Schaun mer mal."


Klosterweg hin und zurück

Da Jörg nur noch drei Wochen bis zu seinem Ultratrail hat, war heute wieder eine der Wäller Touren angesagt, nämlich der Klosterweg von Rengsdorf nach Waldbreitbach über 17 Kilometer. Und da das Ganze eine Einwegstrecke ist und wir keine Lust hatten mit zwei Autos zu fahren, liefen wir die Tour einfach als Pendelstrecke mit 34K und 950 Höhenmetern hin und zurück.

Startpunkt der bestens ausgeschilderten Tour ist die Kirche in Rengsdorf. Parken kann man direkt daneben. Die Tour ist übrigens eine der schönsten, die wir bisher gelaufen sind. Landschaftlich top, viele schöne und teils auch anspruchsvolle Trailpassagen und kaum Asphalt. Auf dem Hinweg waren wir fast die ganze Zeit über alleine unterwegs. Erst kurz vor Waldbreitbach (übrigens Strat und Ziel des Wiedtal Ultra Trails - WUT) und auf dem Rückweg sind wir ein paar Grüppchen von Wanderern und Hundebesitzern begegnet.

Blick zur Neuerburg

Man sieht schon, daß es hier nicht gerade flach zugeht. Auf dem Rückweg sind hier knapp 280 HM im Aufstieg am Stück zu bewältigen. Die Gemeinde Kurtscheid ist mit 400m ü.M. die höchstgelegene des Kreises. Die Stöcke mitzunehmen war heute eine unserer besseren Ideen. Auf einer kleinen Extraschleife mit vielleicht 500 Metern Umweg zum offiziellen Weg kommt man übrigens direkt an der Burg vorbei. Diese ist allerdings in Privatbesitz, ziemlich verfallen und kann nicht besichtigt werden. Wenn man sich den maroden Zustand der Außermauer ansieht, ist das vielleicht auch besser so.

Blick vom Klosterberg hinunter auf Waldbreitbach, wo der Klosterpfad endet (oder beginnt, je nachdem wo man startet).

Detailinformationen zu den Wäller Touren gibt es übrigens hier:

www.gastlandschaften.de/urlaubsthemen/wandern/praedikats-kurztouren-praedikats-rundtouren/waellertouren/#accordion


Ton ??

Bei "Ton" denke ich erst einmal an die ziemlich traurigen Versuche aus meiner Schulzeit, aus einer matschigen Masse so etwas wie eine Blumenvase zu formen. Das es im Westerwald große Tongruben gibt, war mir neu.

Von Boden (Nähe Ruppach-Goldhausen) aus ging es heute mit fünf Läufer(inne)n und zwei Hundchen über die beiden Ton-Lehrpfade blau (11K) und rot (10K) rund um diese Tongruben mit ein paar schönen Trailpassagen und rund 300 Höhenmetern. Beide Wanderwege sind bestens ausgeschildert (man darf sich nur nicht durch die zusätzlich ausgeschilderten IVV-Wanderwege irritieren lassen) und starten an der Ahrbachhalle, wo man auch problemlos parken kann. Wenn es vorher geregnet hat sind geländegängige Schuhe nicht die schlechteste Idee, ansonsten tun es aber auch die Allrounder. Schöne Aussichtspunkte sind an verschiedenen Stellen separat ausgeschildert, wenn sie etwas neben der eigentlichen Strecke liegen.

 


Der Wanderer über dem Brexbachtal.

Besten Dank an Jörg für das Bild und seinen schönen Bericht.

 


Heute aus der Reihe „ausprobiert“ : Badminton

Uns Läufern wird ja immer geraten nicht zu einseitig sondern auch mal alternativ zu trainieren. Also dachte ich mir, ich nutze das schlechte Wetter und die Gelegenheit mal für ein kleines Probetraining im Sportverein meines Sohnes. Badminton habe ich bisher nur ein paar Mal eher durch Zufall gespielt – zuletzt vor ungefär 20 Jahren bei einem Fun-Doppel-Turnier in einem niederländischen Ferienpark. Wenn man einen englischen Zweitligaspieler als Partner zugelost bekommt, macht es sogar richtig Spaß.

Das Aufwärmtraining war noch meine Kragenweite. Ein paar lockere Runden durch die Halle, Lauf-ABC und Stretching. Schnell die Netze aufgebaut und los geht es. Nach ein paar Minuten habe ich das Gefühl für den Schläger und kann mit den anderen Anfängern einigermaßen mithalten. Wenn man schon mal Tischtennis oder Squash gespielt hat, stellt man sich wenigstens nicht ganz so albern an. Da nur sechs Leute im Training sind bin ich am Ende die ganzen zwei Stunden ohne nennenswerte Pause aktiv und reif für die Dusche. War doch ganz nett.

Die Quittung gibt es postwendend. Übelster Muskelkater im hinteren Oberschenkel, im Adduktorenbereich und im großen Gesäßmuskel. Nach meinem ersten Marathon war es nicht viel schlimmer. Verfluchte Ausfallschritte. Das kommt davon, wenn man irgendwann den Ehrgeiz hat, jeden Ball noch irgendwie zu erwischen. Zum Glück brauche ich die rechte Schulter beim Laufen nicht – die tut nämlich auch übel weh. An den geplanten Trainingslauf mit Jörg (18K durch den Westerwald) ist nicht zu denken. Ich schleppe mich stattdessen über die 5K meiner kleinen Hausrunde um die Muskeln etwas zu lockern und bin froh nach 30 Minuten wieder zu Hause zu sein.

Fazit: als Konditionstraining nicht zu unterschätzen aber man sollte es schon regelmäßig machen und beim ersten Mal nicht übertreiben.


Alles eine Frage der Planung

Die Kollegen fragen mich immer, wie es schaffe, mich im Winter zum Laufen zu motivieren. Das frage ich mich manchmal auch, wenn ich daran denke, daß ich jetzt fast vier Wochen mehr oder weniger oft durch den Schnee gestiefelt bin. Am besten hilft mir immer ein Blick auf die lange Liste der Laufveranstaltungen, die für 2017 auf dem Programm stehen. Ende April steht mit dem Stadtwerkelauf in Iserlohn (ein 24-Stunden Spendenlauf rund um den Seilersee) der erste Hammer an. Im September geht es auf den Blasiussteig ("Trail Rock 24", siehe oben, ebenfalls ein 24-Stunden Spendenlauf), dann wäre da im Oktober der "2. Westerwaldsteig Endurance Trail" über drei Etappen. Dazwischen liegen ein paar Marathons (Marburg, Hachenburg, Monschau) und da ich ein paar weitere Veranstaltungen des IVV ausprobieren will bieten sich auch da die langen Sachen an (Hahnstätten, Limburg - der dreitägige Europawandertag, Grolsheim ... jeweils 42K). Und dazwischen wiederum liegen noch ein paar Veranstaltungen, die auch schon Tradition haben. Der Ahmadiyya Walk in Limburg (5K-Rennen), der Halbmarathon am Wiesensee, der Winterzeitlauf in Koblenz, Crosslauf in Eitelborn ...

Wird langsam Zeit, in Rente zu gehen und sich nur noch aufs Laufen zu konzentrieren wink


Limespfad, Brexbachtal, Elberthöhen … man kommt rum

Auch Laufkumpel Jörg hat sich für das neue Jahr etwas vorgenommen und trainiert für einen 65K Ultratrail im April. Da helfen natürlich nur Trainingsmeter und Höhenkilometer … oder umgekehrt. Bei Jörgs Trainingsstrecken sind die Übergänge fliessend und der Werbespruch „Flat is boring“ könnte von ihm stammen. Flach kennt er nicht. Und da Jörg super Berichte schreibt und auch noch die besseren Fotos macht erspare ich mir die Tipperei und verweise einfach auf seine Page: www.joerg-laeuft.de

Wer irgendwann im Westerwald laufen will, sollte dort auf jeden Fall mal vorbei schauen.

Burg Grenzau


Man lernt beim Laufen bemerkenswerte Leute kennen

Zu den bemerkenswertesten gehört - ohne Übertreibung - Katja. Opfer sexueller Gewalt, Ultraläuferin, engagiert wie kaum eine andere. Wir haben uns im letzten Jahr beim ersten Trail Rock kennen gelernt und sie erzählte von ihrer Idee eines Spendenlaufes quer durch Deutschland. Dreieinhalb Wochen, 950 Kilometer von Frankfurt nach Hamburg. Dieses Jahr ist es soweit und ich durfte die Etappe von Wiesbaden nach Limburg mitlaufen. 46 Kilometer, über 700 HM durch den Vordertaunus. Alles ohne großen Support, selbstorganisiert und unterstützt nur von ihrem Ehemann. Respekt !

Schaut euch mal auf ihrer Seite um. Es lohnt sich.

http://www.laufstarkfuersleben.de/

Der Lauf nach Limburg war einfach genial. Auf den ersten 30K viel Wald, viele Anstiege, viel Trail. Was will man mehr. Katja hat ständig Angst mich auszubremsen, aber ich bin heilfroh, daß wir bei 30 Grad im Schatten kein höheres Tempo anschlagen und auch mal einen Anstieg gehen und uns nett unterhalten statt Tempo zu bolzen. Die Frau hat von der ersten Etappe schon über 40K in den Beinen und läuft locker als würden wir einen gemütlichen Trainingslauf machen. Auf den kürzeren Distanzen kann ich vielleicht mit meinen Bestzeiten angeben, aber auf den richtig langen Kanten möchte ich gegen Katja kein Rennen mehr machen. Hat schon seinen Grund, daß sie beim Siebengebirgsmarathon vor mir im Ziel war.

In Heringen bekommen wir Gesellschaft von Jörg, der eigentlich ab Wiesbaden mitlaufen wollte und verletzungsbedingt nur die letzten 10K mitlaufen kann sowie drei Frauen. Über den Mensfeldener Kopf zu laufen ist bei solchen Temperaturen auch nicht lustig und ich bin heilfroh als wir den Europaplatz in Limburg erreichen. Kurze Ansprache, Fotoshooting, Eis essen.

Einen ausführlicheren Bericht mit vielen tollen Fotos gibt es auf Katjas Homepage. Daher bleibt es hier bei der Kurzfassung.

Mir wird der Lauf auf jeden Fall in Erinnerung bleiben.

 


Mai 2016. Noch knapp drei Wochen bis zum Start des Westerwaldsteig Endurance-Trail.

Als extralangen Trainingslauf wollen Jörg und ich heute mal eine kleine Streckenbegehung auf der ersten Etappe machen, also 44 Kilometer von Herborn zum Secker Weiher. Dummerweise ist in Herborn Hessentag. Mal schauen, ob wir überhaupt in die Stadt hinein kommen oder außerhalb starten.

Das wäre - wenn wir es durchziehen - mein erster Marathon außerhalb von offiziellen Veranstaltungen. Mehr als 30K bin ich im Training bisher noch nie gelaufen. Also volles Gepäck, kein Support unterwegs, kein Zieleinlauf mit Finishermedaille u.s.w. Psychologisches Neuland also.

 


Heute (08.05.) ging es weiter mit dem 6.WET-run als offiziellem Trainingslauf für den 1.Westerwaldsteig Endurance-Trail.

Diesmal 21K durch die Holzbachschlucht mit Start und Ziel am Wiesensee bei Stahlhofen. Herrliche Strecke, genialstes Laufwetter. Kann ich jedem nur empfehlen, der in der Nähe des Westerwaldes wohnt oder da mal Urlaub macht. Die Strecke ist übrigens ganz gut ausgeschildert (grünes W auf weißem Grund, gibt es aber natürlich auch als gpx-Track - ist nämlich die Strecke vom Haldmarathon, der immer am 03.Oktober stattfindet.)

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Heute mal eine kleine Vorschau auf meinen persönlichen Saisonhöhepunkt, den 1. Westerwaldsteig Endurance-Trail (WET) vom 17.-19.06.2016. Drei Tage, drei Etappen, 115 Kilometer, 2.500 Höhenmeter. Noch Fragen ?

Ich lese seit Jahren die Berichte von den großen Etappenrennen (Marathon de sables, Transalpin, 4Trails u.s.w.), bin aber noch nie Etappen gelaufen. Zu teuer, zu weit weg, zu hart. Beim Wiesensee-HM hörte ich zum ersten mal davon, daß Jörg Schimitzek (siehe auch bei den Links) 2016 ein Etappenrennen über den Westerwaldsteig organisiert. "Das wärs doch", war mein erster Gedanke. Keine weite Anreise, geniale Strecke, genau das Richtige für den Einstieg in die Etappenrennen. Also gleich mal auf die Homepage gegangen, Termin für die Eröffnung der Voranmeldung gemerkt und die Terminplanung fürs erste Halbjahr gemacht. Zur Vorbereitung wurde für jeden Monat ein Marathon oder 50er eingeplant (Rodgau, Marburg, Koblenz, Weilburg, Mendig - alle inzwischen gefinished) und offizielle Trainingsläufe würde es ja auch noch geben. Die ersten beiden von Jörg angebotenen Läufe habe ich natürlich verpaßt. Den ersten Termin habe ich nicht mitbekommen, weil ich nicht auf mein Mailpostfach zugreifen konnte, der zweite hat sich mit Marburg überschnitten, aber seit März geht es alle 14 Tage mit Jörg und Nanuk durch den Westerwald.

Öh, ja. Westerwald eben.

Aber - man soll es nicht glauben - 15 Minuten später kann es dann so aussehen.

Das ist übrigens Nanuk, der der Meinung ist, daß Müsliriegel auch etwas für Hunde sein könnten.

Wir waren inzwischen irgendwo in der Nähe von Mengerskirchen unterwegs, auf dem Blasiussteig und sind in Hachenburg beim Kloster Marienstatt auf eine große Runde entlang der Nister gegangen. Als nächstes steht ein Halbmarathon durch die Holzbachschlucht auf dem Programm. 21K zählen inzwischen als "kleine Runde" wink. Natürlich immer mit schön vielen Höhenmetern, Trail-Passagen, Klettereinlagen ...

Wie war das? Was uns nicht härter macht, bringt uns um?

OK. Ganz so schlimm ist es nicht. Wir sind immer in recht gemütlichem Tempo unterwegs, aber man merkt eben, daß Jörg nicht gerne flach und Straße läuft wink.

Mehr Fotos, Berichte u.s.W. gibt es in der Zwischenzeit hier:

https://www.facebook.com/endurance.trail.gegen.missbrauch/?ref=br_rs

Und hier gibt es Infos für potentielle Mitläufer(innen):

https://www.endurance-trail.de

 

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25.01.16 Lorsbach hatte heute endlich mal einen echten Winterlauf zu bieten. Kein Rumgematsche sondern fast geschlosse Schneedecke. Sogar die Trailpassage am Bahai-Tempel war besser zu laufen als sonst. Ging gut in die Beine, hat aber einfach nur Spaß gemacht.

Thema #1 an der Teestation : Der Rodgau-50K-Ultra nächste Woche.

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