Sunrise to sunset 2019

 

Achtung : neue Streckenführung

Der 3. Spendenlauf für den Tierschutzverein Limburg-Weilburg

Am Sonntag, den 25.08.2019

Die Idee: Ich werde an diesem Tag versuchen zwischen 10:00 und 18:00 möglichst viele Runden auf einer meiner Trainingsstrecken zu laufen und nebenbei ein paar Euros für das Tierheim zu generieren. Jeder der mich – ganz zufällig und unverbindlich -  auf einer oder mehreren Runden begleiten möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

Dies ist keine offizielle Veranstaltung (wurde aber mit dem Tierschutzverein abgesprochen), sondern ein privater Spendenlauf, es gibt keine Streckensicherung, keine Verpflegung (okay, ein paar Flaschen Wasser sind bestimmt wieder drin und Sonja wird auch bestimmt wieder Kuchen backen), keine Haftung (jeder läuft auf eigene Gefahr mit) und kein Startgeld.

Wer mindestens eine Runde mit mir läuft und eine Spende für das Tierheim gibt, bekommt auf Wunsch eine Teilnehmerurkunde mit der gelaufenen Kilometerzahl.

Jede Runde startet und endet an der Schutzhütte am Diezer Hain (Christiansweg). Gelaufen wird auf einer 2,4 Kilometer langen Runde, dem alten Trimm-Dich-Pfad.

Nähere Informationen (genaue Streckenführung, FAQs u.s.w.) gibt es nach und nach genau hier.

 


FAQ's

F: Wieso gibt es eigentlich eine neue Strecke? Die Runde im Gückinger Wald war doch nicht schlecht.

A: Stimmt, aber sie hatte auch ihre Nachteile, die die neue Strecke (der alte Trimm-Dich-Pfad rund um den Diezer Hain) nicht hat. Zum einen gibt es keine Strassenüberquerungen. Bisher ist nichts passiert, aber beim 3. Mal gehe ich lieber auf Nummer sicher. Die Strecke besteht ausschliesslich aus befestigten Waldwegen und einer kurzen Trail-Passage, keine Asphalt. Die Strecke ist nur 2,4 Kilometer lang. Ich habe also öfter die Gelegenheit, neue Teilnehmer einzusammeln. Es wird nur im Wald im Schatten gelaufen. Wenn es 2019 wieder so ein heißer Sommer wird, ist das auch nicht schlecht.

 

F: Muß ich mich vorher irgendwo anmelden ?

A: Nein. Das ganze ist so inoffiziell, daß jeder einfach zufällig bei mir vorbei kommt, wartet bis ich die nächste Runde in Angriff nehme und einfach mitläuft. Wenn mich zufällig jemand irgendwo trifft und Bescheid sagt, daß er mitmacht ist das natürlich nett.

 

F: Wann startest du deine Runden?

A: Nach Lust und Laune oder wenn sich wieder ein paar Mitläufer gefunden haben.

 

F: Gibt es eine Mindestspende pro Runde oder pro Kilometer?

A: Nein. Jeder gibt, was er möchte und wer einfach nur mitläuft ist auch willkommen. Wer nicht mitlaufen und trotzdem etwas Gutes tun möchte, kann mich aber gerne als Sponsor unterstützen oder eine Spende direkt an das Tierheim überweisen - nach Möglichkeit mit dem Verwendungszweck "Spendenlauf".

 

F: Stellst du Spendenquittungen aus?

N: Nein. Als Privatperson darf ich das nicht und der Lauf ist - wie gesagt - völlig inoffiziell. Wer einen größeren Betrag spenden möchte oder unbedingt eine Quittung haben will, kann aber auch direkt an das Tierheim spenden.

Und wenn wir schon mal dabei sind. Hier ist die entsprechende Homepage:

https://www.tierschutzvereinlimburgweilburgev.de/

 

F: Joggen ist nichts für mich. Kann ich auch (nordic) walken oder wandern?

A: Klar. Wem die Läufer zu schnell sind, der wandert eben in seinem Tempo. Verlaufen kann man sich im Hain nicht.

 

F: Wie viele Runden willst du laufen?

A: Ich peile wieder die Marathondistanz an, hängt aber viel vom Wetter ab,

 

F: Wie schnell willst du laufen?

A: Schön langsam. Mit Sicherheit keinen Kilometer schneller als 6:00. Ich passe mich da so gut es geht an meine Mitläufer an. Wer seine Runde(n) schneller laufen möchte, kann das natürlich gerne tun.

 

F: Falls ich mehrere Runden laufen will, muß ich die dann am Stück laufen?

A: Nein. Meinetwegen kannst du eine Runde am frühen Morgen, eine gegen Mittag und eine am Abend laufen. Wer fertig ist sagt einfach Bescheid und bekommt dann auf Wunsch seine Urkunde.

 

 

F: Wie kommt man auf so eine Idee und stimmt es, daß Ultraläufer einen an der Waffel haben?

A: 1. Die Idee kam mir ziemlich spontan und wurde 2017 innerhalb von zwei Tagen in die jetzige Form gebracht.

     2. ABER SICHER :-)

 

F: Hast du schon Sponsoren?

A: Noch nicht. Wäre aber schön, wenn sich jemand melden würde. Wer eine Kiste Wasser, Obst, Müsliriegel oder ähnliches spenden möchte, kann sich ja mal melden. Sponsoren werden natürlich lobend auf dieser Seite erwähnt.

 

F: Kann ich auch ein paar Runden mit dem Fahrrad fahren?

A: Diesmal nicht. Der Diezer Hain ist für Farräder gesperrt.

 

F: Parkplätze?

A: Gibt es in der Straße eigentlich genug bis ganz nach vorne zum Wendehammer.

 

F: Dürfen auch Kinder und Jugendliche mitlaufen?

A: Ich wüßte nichts was dagegen spricht. Nach Möglichkeit aber zusammen mit den Eltern. So ein Familiensportevent ist doch immer ganz lustig.

 

A: Babyjogger

B: Im Prinzip ja, aber die Trail-Passage Richtung Teufelskanzel wird schwierig. Mit Babyjogger sollte man sich diesen Abschnitt sparen. Dann ist die Runde halt nur 2K lang.

 


 

Rückblick auf den 1.Spendenlauf 2017: Danke! Es war einfach nur toll!

6:00 am Sonntagmorgen. Ich habe Geburtstag, bin erstmals Organisator eines Spendenlaufs und habe keine Ahnung, was der Tag bringen wird. Da ich dem Motto des Laufes treu bleiben will, stehe ich bei Sonnenaufgang vor dem Haus und trabe locker zur ersten Runde an.

Niemand auf der Straße, niemand im Wald. Ich gehe noch einmal die Planung für den Tag durch und hoffe, daß ich nichts Wichtiges vergessen habe. Danach gibt es erst einmal einen Pott liebevoll gekochten Kaffee und Frühstück und das Warten geht los. Ich könnte natürlich noch eine Runde laufen, lasse es aber lieber, weil ich nicht einschätzen kann, wie später der Andrang sein wird. Um 9:30 ist erstmals Action angesagt. Zwei alte Bekannte aus dem Westerwald (Annerose und Matthias von Jörgs Lauftreff) stehen im Hof und gerade als wir loslaufen wollen, kommt noch wie versprochen mein Bereichsleiter mit Anhang um die Ecke. Das fängt doch schon mal gut an. Auch die zweite Runde wird schön locker gelaufen. Als wir wieder bei unserem Grundstück ankommen steht gleich die nächste Horde laufbegeisterter auf der Matte.

Laufkumpel Jörg himself mit Carmen, Nanuk und Nico, ein ganzer Trupp vom Lauftreff Diez-Limburg sowie Tina und Volker vom Tierschutzverein. Dazu weitere Vierbeiner und – für alle Fälle – Sohnemann Alexander als „letzter Mann“ auf dem Crossbike. Insgesamt 14 Leute plus die Vierbeiner. Für nächstes Jahr muß ich doch Streckenmarkierungen in die Planung aufnehmen. So eine Gruppe zusammen zu halten ist nicht ganz so einfach, aber am Ende klappt es und die ersten Läufer gehen auf eigene Faust noch ein paar Kilometer sammeln. Bis 16:00 geht es Schlag auf Schlag. Weitere Kolleginnen und Kollegen laufen mit, weitere Läufer von der Laufschule Westerwald, zwei nette Athletinnen vom TSK Oranien, Ralf vertritt den LC Mengerskirchen und macht mit mir eine flotte Runde, Marco läuft für die Tischtennisabteilung des VfR19. Meine kleine Schwester Sonja hat sich als gelernte Physiotherapeutin zur Verfügung gestellt und massiert seit 11:00 eine Wade nach der anderen. Das hat auch nicht jede Laufveranstaltung zu bieten.

 

Ein Teil der Kollegen. Nächsten Jahr soll ein Firmenlauf fällig sein.

Erst am späten Nachmittag wird es dann schlagartig ruhig und ich genehmige mir eine verdiente Pause mit Kaffee und Kuchen. Jetzt ist eher Geburtstagsstimmung angesagt und da keine weiteren Läufer mehr zu kommen scheinen, halten wir lieber Schwätzchen und fangen ganz langsam mit dem Aufräumen an. Der Kassensturz ergibt 470 € (außerdem haben zwei Teilnehmer direkt an den Tierschutzverein überwiesen), 36 Teilnehmer (plus 7 Hunde) und 70 gelaufene Runden (macht 350 Kilometer).

Gegen Abend laufe ich noch eine letzte Runde allein. Bis Sonnenuntergang ist es noch ein Stündchen, aber mir reicht es.

Fazit: Es hat wirklich Spaß gemacht, die Stimmung war super und ich wurde ziemlich oft gefragt, ob ich diese Aktion im kommenden Jahr wiederholen will. Ich denke das werde ich auch machen - mit ein paar kleinen Änderungen und Verbesserungen. Der Aufwand hielt sich in Grenzen, das Spendenergebnis ist absolut OK (noch einmal besten Dank an alle, die etwas gespendet haben), auch wenn die Teilnehmerzahl ruhig noch ein klein wenig höher hätte ausfallen können. Auf 50 Leute hatte ich schon gehofft. Andererseits soll ja auch kein Großevent daraus werden. Das würde den verfügbaren organisatorischen Rahmen sprengen.

Auch an das Orgateam und alle Kuchenspender noch einmal einen ganz großen Dank. Ohne euch wäre es überhaupt nicht gegangen.


Das war übrigens eine der lustigen Werbeaktionen für den 1.Lauf

Dank der Vermittlung durch meine Schwester Sonja, die im Gesundheitszentrum Diez arbeitet ( http://www.diezvital.de/ ) und Dank ihres netten Chefs, hatte ich die Möglichkeit dort auf dem Laufband einen lockeren Halbmarathon zu absolvieren. Das heißt locker wäre es gewesen, wenn die Temperaturen nicht bei 27 Grad gelegen und die Luftfeuchtigkeit nicht dem Dschungelmarathon im brasilianischen Urwald Konkurrenz gemacht hätte. Nach 10 Minuten war ich schon durchgeschwitzt und das später einsetztende Gewitter mit kräftigem Regen machte es auch nicht besser.

 

Die Extraportion Streckenverpflegung wurde von meinem Schwesterchen zur Verfügung gestellt. Mit Laufen hat sie es nicht so (sie fährt lieber Fahrrad), aber wenn es um einen guten Zweck geht, kann man auf sie zählen - und nicht nur dann.

Auf so einem Laufband vor sich hin zu traben ist übrigens etwas ganz anderes als eine gleich lange Runde durch den Wald. nach ein paar Kilometern habe ich gemerkt, daß die muskuläre Belastung durch die Dämpfung des Bandes zwar geringer ist als sonst, aber dafür ist sie einseitiger. Es fehlen einfach die unterschiedlichen Belastungen durch Bodenwellen, Kurven oder wechselnden Untergrund. Um das auszugleichen habe ich immer wieder einmal mit dem Tempo gespielt, zwischendurch mal eine kleine Steigung dazu genommen und vor allem immer wieder den Laufstil variiert - vor allem Schrittlänge und Frequenz. Als ich nach einer Stunde eine kurze Pause einlegte und vom Band ging, hatte ich das Gefühl stundenlang auf einem Schiff mit ordentlich Seegang unterwegs gewesen zu sein. Sehr gewöhnungsbedürftig. Dafür wurde ich mehrmals nach dem Spendenlauf gefragt und konnte ein paar Flyer loswerden.

Nach 1:55 war ich dann doch froh, den angekündigten Halbmarathon geschafft zu haben. Trotz Fernseher wurde es irgendwann doch etwas eintönig. Wie Joey Kelly das damals 24 Stunden lang ausgehalten hat, ist mir ein Rätsel, aber der ist sowieso eine andere Liga.